Samstag, Mai 21, 2022
StartKULTUR UND KUNSTMit dieser Position hat Deutschland wohl keine guten Chancen

Mit dieser Position hat Deutschland wohl keine guten Chancen

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Die Finalisten des 66. ESC stehen fest. Nun wurde auch die Startreihenfolge der einzelnen Länder bekannt gegeben. Für Deutschland springt ein Platz im Mittelfeld heraus. Aber wer muss zuerst antreten?

Am Samstag findet zum 66. Mal die

Eurovision Song Contest. Diesmal treten die Künstler in Turin auf. Welche Länder in der italienischen Stadt antreten dürfen, wurde am Dienstag und Donnerstag im ersten und zweiten Halbfinale entschieden. Seit gestern Abend stehen somit die Finalisten fest.

Einen Tag später gab der Veranstalter die Startreihenfolge bekannt. Als 13. Dolmetscher wird Malik Harris, der für Deutschland in den Ring geht, ins Rennen geschickt. Insgesamt treten Künstler aus 25 Ländern an. Umrahmt wird der 24-Jährige von Auftritten aus der Ukraine und Litauen.

Der eher undankbare erste Platz geht an We Are Domi aus Tschechien, die die sogenannte „Eurovision Grand Final Running Order“ anführen und den Musikwettbewerb nach dem General Intro offiziell starten werden. Als letzter Künstler wird der Sänger Stefan aus Estland auf die Bühne geschickt.

Aber haben wir mit der Startnummer 13 gute Chancen auf den Sieg? „Watch the Trend“ hat die Ausgangspositionen der vergangenen Jahre mit der Punkteverteilung verglichen. Es stellte sich heraus, dass zehn von zwölf Gewinnern als 17. Teilnehmer oder später auf die Bühne gingen. So war es letztes Jahr. Italien landete auf Platz 24 – und wurde am Ende zum Sieger gekürt.

Deutschland war Akt 15 und belegte den vorletzten Platz. Auffällig ist auch, dass die schlecht platzierten Teilnehmerländer laut „Watch the Trend“ meist im ersten Drittel der Startplätze lagen.

Italien und Schweden sind in diesem Jahr die Favoriten unter den ESC-Fans. Cornelia Jakobs wird das skandinavische Land vertreten und den Song „Hold Me Closer“ performen. Mahmood und Blanco gehen mit „Brividi“ ins Rennen um Italien.

Die Buchmacher hingegen sehen die Ukraine an erster Stelle, auch wegen ihrer aktuellen Leidensgeschichte unter dem Angriffskrieg Russlands. Die Band Kalush Orchestra startet mit ihrem Song „Stefania“ unmittelbar vor Malik Harris und seinem Song „Rockstars“. Das Besondere: Ein Bandmitglied des Kalush Orchestra blieb in der Ukraine zurück, um gegen den russischen Aggressor zu kämpfen. Die Solidarität der Zuschauer scheint der Ukraine gewiss.

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