Sonntag, November 28, 2021
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"So dumm gemacht" Zuschauer beschweren sich über "Die Stimme Deutschlands"

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Das Casting-Format ist beim TV-Publikum tatsächlich sehr beliebt. Doch mit einer Neuerung hat „The Voice of Germany“ viel Ärger gemacht. Im Netz gibt es Kritik, kaum jemand findet das Live-Show-Konzept passend.

Bei den Live-Shows von „The Voice of Germany“ gab es am Donnerstag erstmals eine Veränderung. Es waren nicht mehr die Trainer um Sarah Connor und Mark Forster, die entschieden, wer weiterkommt, sondern das Publikum. Wer wollte, konnte sich per App ins Geschehen einmischen und sich mit unterschiedlichen Gesangstalenten auf den sogenannten „Hot Seat“ setzen. Wer am Ende dort blieb, durfte ins Viertelfinale einziehen.

Wer auf diesem begehrten Platz Platz nehmen durfte, wechselte während der gesamten Show ständig. Was beim TV-Publikum für viel Unmut sorgte: Die Talente mussten nicht einmal gesungen haben, um die Position zu erreichen. Wer sich im Vorfeld eine große Fangemeinde aufgebaut hatte, profitierte davon und nicht von ihrem bevorstehenden Live-Auftritt.

Viele Zuschauer empfanden dies als unfair. „Ich denke, es wäre besser, wenn du erst nach all den Shows abstimmen könntest, das ist wirklich ein bisschen blöd“, schrieb etwa eine Person. „Ich bin noch kein Fan des neuen Systems“, lautete eine andere Meinung. Und ein anderer User tippte auf Twitter: „Hoffentlich überlebt dieser Blödsinn mit dem ständigen Rumwechsel diese Saison nicht. Mich nervt das schon.“

Der Versuch, die App für mehr Innovation und Integration des Publikums zu nutzen, scheiterte gnadenlos. Kaum ein User auf Twitter zeigte sich begeistert von der Veränderung, die es in keiner Saison zuvor gegeben hatte. Wohl auch, weil die Castingshow wegen des Konzepts der Stimme besonders beliebt war. Im Gegensatz zu anderen, vergleichbaren Programmen schien es hier wirklich nur auf den Gesang anzukommen und nicht auf die Beilagen.

Weder Sat 1 noch ProSieben noch die Verantwortlichen von „The Voice of Germany“ haben sich bisher zu der Kritik geäußert. Ob der „Hot Seat“ in Zukunft weitergeführt wird, bleibt unklar.

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