Freitag, Juni 24, 2022
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Warum ist Madeleine of Sweden so unbeliebt?

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Die Verlobung wurde im Oktober 2012 bekannt gegeben und neun Monate später wurde im königlichen Palast in Stockholm eine rauschende Hochzeit gefeiert. Die drei Kinder des Paares wurden in kurzer Folge geboren: Tochter Leonore 2014, Sohn Nicolas 2015, Tochter Adrienne 2018.

Eigentlich sollte das für einen der vorderen Plätze in der Beliebtheitsskala reichen, aber irgendwie übertrug sich der öffentliche Unmut auf Chris O’Neill. Zum einen hatte er, genervt vom Rummel um die Paparazzi, einigen Fotografen den Mittelfinger gezeigt. Deshalb galt er als Mobber. Andererseits hatte O’Neill anlässlich der Hochzeit eine schwedische Einbürgerung und eine Erhebung in den Adelsstand mit der Ernennung zum Prinzen von Schweden abgelehnt. Das wurde als Arroganz aufgefasst, aber er war nicht sonderlich beeindruckt. „Ich habe weder den Wunsch, eine Berühmtheit zu werden, noch profitiere ich davon in meinem Job“, sagte er dem „King“-Magazin.

Als die junge Familie dann nach Florida zog, wo Chris O’Neill seinen Geschäften nachgeht und Madeleine für die „World Childhood Foundation“ arbeitet, verbreitete sich in Schweden die Meinung, die Prinzessin verlasse ihr Land und ihre Familie.

Es ärgerte sie auch, dass sie bei der Geburtstagsfeier ihres Vaters abwesend war. Aufgrund der Corona-Pandemie wurden die internationalen Flugpläne jedoch stark eingeschränkt. Auch als bekannt wurde, dass Prinzessin Madeleine im Gegensatz zu ihren Geschwistern keine Zulagen mehr erhielt, sammelte sie keine Pluspunkte.

Zuletzt wurde ihr Fehlen am schwedischen Nationalfeiertag am 6. Juni kritisiert. In den vergangenen zwei Jahren hatte sie immerhin Instagram-Posts mit Fotos ihrer drei Kinder gepostet, die Schwedenfahnen in den Händen hielten. In diesem Jahr fehlten sogar diese Grüße.

Auch Prinzessin Madeleine feiert ihren 40. Geburtstag in den USA, wie Margareta Thorgren, Informationschefin am Hof, am Donnerstag dem Magazin „Svensk Damtidning“ sagte. Es wirkt alles ein bisschen wie die schwedische Version des Sussex-Dramas. Nur, dass Herzogin Meghan von Anfang an als Außenseiterin galt – nun aber, seit sie mit Prinz Harry nach Kalifornien ausgewandert ist, ähnlich wie Madeleine, immer wieder von der lokalen Presse für ihre Entscheidung kritisiert und mit besonderem Argwohn beäugt wird.

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