Samstag, Mai 21, 2022
StartKULTUR UND KUNSTYeliz Koc spricht über Feindseligkeiten "Playboy"-Schießen

Yeliz Koc spricht über Feindseligkeiten "Playboy"-Schießen

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Wer beim „Playboy“ die Hüllen fallen lässt, verbindet damit meist eine Botschaft. Reality-TV-Star Yeliz Koc war nicht genug. Sie hat zwei davon gemacht – und bekommt nun für beide Gegenwind.

„Mit dem Shooting (…) wollte ich ein Statement setzen, dass man sich nach der Schwangerschaft nicht für seinen Körper schämen sollte“, sagte die ehemalige „Bachelor“-Kandidatin Yeliz Koc in Anspielung auf ihren gerade vollendeten Auftritt

Schwangerschaft und Geburt. Das war die erste Botschaft, die sie mit ihren „Playboy“-Bildern verband. Dann kam die zweite: ihre Nationalität. Ihr türkischstämmiger Vater wusste nichts von ihrem unverhüllten Auftritt im Männermagazin. Aber sie wollte beweisen, dass der kulturelle Hintergrund keine Rolle spielt.

Es ist unklar, ob die Kombination der beiden Gründe der Auslöser für Yeliz Koc war, einige gewalttätige Feindseligkeiten zu melden. Fest steht aber, dass aus beiden Lagern Schüsse in Richtung des 28-Jährigen kommen. Diejenigen, die die Aussage über das Körperideal frischgebackener Mütter kritisieren, und Menschen, die ihr ihre türkische Herkunft vorwerfen.

„Interessant wäre, wenn man es auch ohne so gute Gene und eine Schönheitsärztin gemacht hätte. So sieht eine ‚normale‘ Frau nach der Schwangerschaft nicht aus“, ist beispielsweise auf ihrem Instagram-Profil zu lesen. Ein anderer Kommentar lautet: „Schämen, sich als Türkin darzustellen, als …. Beschämend!“

Aber Koc scheint damit umgehen zu können, und sie und ihre Schwester haben am Donnerstag im gemeinsamen Podcast „Bad Boss Moms“ über das Shooting und die zahlreichen Reaktionen gesprochen. Es kam auch heraus, dass Yeliz Kocs Vater überhaupt kein Problem mit den Nacktfotos hatte.

Ganz im Gegensatz zu Oliver Pocher. Denn der Komiker fühlte sich genötigt, in seinem Podcast mit seiner Frau Amira auch über Yeliz Koc zu sprechen. Er bezweifelt, dass der Ex von Jimi Blue Ochsenknecht gestrippt hat und damit kassieren konnte. „Die Zeiten, in denen der Playboy sechsstellig bezahlt hat, sind längst vorbei“, neckt Pocher und fügt dann hinzu: „Wenn du irgendwie für einen Flug nach Mallorca und vielleicht 10.000 Euro denkst, dich so zu zeigen, einmal ästhetische Fotos zu machen – bitte.“

Pocher äußert sich auch zu Kocs Grund für ein Statement in Richtung ihrer türkischen Wurzeln: „Nach Sila Sahin kommt sie zehn Jahre zu spät“, sagte die 44-Jährige. Aber nimmt Koc all die Reaktionen, die seit ihrem Shooting auf sie einprasseln, überhaupt zur Kenntnis? Unklar.

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