Sonntag, September 25, 2022
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28 Million für Überlebende als Entschädigung für Opfer des olympischen Angriffs stehen unmittelbar bevor

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Die Angehörigen der israelischen Opfer des Olympia-Anschlags von 1972 hoffen immer noch auf eine Einigung im Entschädigungsstreit mit der Bundesregierung. Die Verhandlungen befinden sich einem Medienbericht zufolge auf der Zielgeraden. Die Familien sollen eine hohe Millionensumme erhalten.

Die Bundesregierung und die Angehörigen der Opfer des Olympiaanschlags von München 1972 stehen nach Informationen des „Stern“ noch vor einer Einigung. Demnach ist Deutschland bereit, den Hinterbliebenen der elf am 5. September 1972 bei einem Anschlag palästinensischer Terroristen getöteten israelischen Sportler und Betreuer insgesamt 28 Millionen Euro Entschädigung zu zahlen. Der Bund würde mit mehr als 20 Millionen Euro den Großteil der Summe übernehmen, der Freistaat Bayern und die Landeshauptstadt München würden den Restbetrag zahlen.

Deutschland hatte den Familien der Opfer bereits nach 1972 4,6 Millionen Euro gezahlt. Dieser Betrag soll nicht mit der jetzt geplanten Entschädigung verrechnet werden. Die Hinterbliebenen müssen dem Kompromiss noch zustimmen. Berichten zufolge handelt es sich jedoch nur um Details, die finanziellen Forderungen würden erfüllt, wie der „Stern“ in Regierungskreisen bestätigte. Die Einigung könnte bald erfolgen. Damit würden die deutsch-israelischen Beziehungen kurz vor dem 50. Jahrestag des Attentats und wenige Tage vor dem geplanten Besuch des israelischen Präsidenten stark entlastet.

Der Streit um weitere Zahlungen zwischen den Angehörigen der Athleten und der deutschen Seite war jedoch zuletzt vor der für den 5. September in Fürstenfeldbruck geplanten Gedenkfeier zum 50. Jahrestag des Olympia-Angriffs eskaliert. Der Bund, der Freistaat Bayern und die Stadt München hatten sich bereit erklärt, weitere 5,4 Millionen Euro zu zahlen. Die Hinterbliebenen stimmten diesem Angebot nicht zu und sagten ihre Teilnahme an der Trauerfeier ab. Auch der israelische Präsident Jitzchak Herzog wollte zunächst nicht teilnehmen, obwohl er Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier voraussichtlich am Vortag seinen Antrittsbesuch abstatten wird.

Den kompletten Artikel finden Sie auf stern.de oder im aktuellen „Stern“ am Kiosk.

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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