Dienstag, Januar 31, 2023
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31 Kampfpanzer für die Ukraine: Warum die USA jetzt doch Abrams-Panzer liefern

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Im Interview erklärt der US-Außenpolitiker Daniel Hamilton, warum Abrams-Panzer zum Game Changer werden und was zum Game Changer geführt hat.

Die Ankündigung von US-Präsident Joe Biden, die Kampfpanzer zu liefern, könnte ein kleines Geburtstagsgeschenk für den ukrainischen Präsidenten Selenskyj sein, der heute 45 Jahre alt wird. Das Timing ist willkürlich, aber Abrams-Panzer verändern das Spiel. Warum und was die Debatte in Deutschland von der in den USA unterscheidet, erklärt Daniel S. Hamilton im Interview.

ZDF heute: Jetzt ist es offiziell. Die Vereinigten Staaten liefern 31 Abrams-Panzer. Lange hieß es, die Panzer seien zu komplex, schwer zu handhaben und nicht das, was die Ukraine derzeit brauche. Sind diese Argumente nicht mehr gültig?

Daniel S. Hamilton: Ich glaube, in den Vereinigten Staaten ging es bei dieser Debatte mehr um die militärische Logik auf dem Schlachtfeld als um die politische Logik der alliierten Solidarität. Ich denke also, dass die politische Logik jetzt über die militärische Logik gesiegt hat. Die politische Begründung ist Solidarität innerhalb der NATO und geht weit über Abrams-Panzer hinaus.

Der Beitrag der US-Panzer wird nicht sehr groß sein, und der Leopard-Panzer wird in der Ukraine wahrscheinlich effektiver sein als der Abrams-Panzer. Aber die US-Entscheidung ist ein politisches Symbol und lässt mehr Leopard-Panzer von den Alliierten kommen.

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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