Dienstag, August 9, 2022
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"Absolut desolater Zustand" Spanien will doch keine Leopard-Panzer an die Ukraine liefern

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1995 kaufte Spanien 108 gebrauchte Leopard-Panzer aus Deutschland. Im Juni erwägt Madrid, einige davon Kiew anzubieten – während andere westliche Staaten die Lieferung von Kampfpanzern noch ausschließen. Nun stellt sich aber heraus, dass das Material eher ein Fall für den Schrottplatz ist.

Spanien hat die lang erwogene Lieferung von rund 40 in Deutschland hergestellten Kampfpanzern des Typs Leopard 2 A4 an die Ukraine ausgeschlossen. Die Panzer seien in „absolut desolatem Zustand“ und überhaupt nicht einsatzbereit, sagte die spanische Verteidigungsministerin Margarita Robles bei einem Besuch auf dem Luftwaffenstützpunkt Torrejón de Ardoz bei Madrid.

Die in Saragossa eingemotteten Kampffahrzeuge seien in einem so schlechten Zustand, dass sie sogar eine Gefahr für diejenigen darstellen könnten, die sie bedienen würden, betonte der Minister, der staatliche Fernsehsender RTVE und andere spanische Medien. Eine Reparatur ist nicht mehr möglich, das war das Ergebnis einer eingehenden Prüfung.

Die Zeitung „El País“ hatte im Juni unter Berufung auf das Madrider Verteidigungsministerium über die Überlegungen der spanischen Regierung berichtet. Dem Bericht zufolge war erwogen worden, rund 40 von 108 Leopard-Panzern zu liefern, die Spanien 1995 in Deutschland gebraucht gekauft hatte. Deutschland hätte einer Überführung zustimmen müssen. Ende Juni sprach Verteidigungsministerin Christine Lambrecht am Rande des Nato-Gipfels in Madrid mit Robles. Minister Robles sagte, Spanien erwäge derzeit die Lieferung von etwa 20 Schützenpanzern TOA M-113 und Winterpanzerung, um die Ukraine in Russlands Angriffskrieg zu unterstützen.

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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