Mittwoch, Februar 8, 2023
StartNACHRICHTEN"Admiral Gorschkow" vor Durban russische Kriegsschiffübungen mit der südafrikanischen Marine

"Admiral Gorschkow" vor Durban russische Kriegsschiffübungen mit der südafrikanischen Marine

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Rund um den Jahrestag des Angriffs auf die Ukraine starten Russland, China und Südafrika eine gemeinsame Militärübung. Mit dabei: die russische Fregatte „Admiral Gorschkow“. Die Opposition Südafrikas hat ihre Besorgnis darüber zum Ausdruck gebracht, dass die Neutralität des Landes gegenüber dem Krieg in Unterstützung umschlägt.

Ein russisches Kriegsschiff, das mit Hyperschall-Marschflugkörpern der neuen Generation ausgerüstet ist, wird im Februar an gemeinsamen Übungen mit den Seestreitkräften Chinas und Südafrikas teilnehmen. „Die ‚Admiral Gorshkov‘ wird zum logistischen Stützpunkt im syrischen Tartus vorrücken und dann an gemeinsamen Marineübungen mit der chinesischen und der südafrikanischen Marine teilnehmen“, berichtet die staatliche russische Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf eine nicht identifizierte Verteidigungsquelle.

Russischen Quellen zufolge ist die „Admiral Gorshkov“ mit Zirkon-Marschflugkörpern bewaffnet, die mit neunfacher Schallgeschwindigkeit fliegen und eine Reichweite von mehr als 1.000 Kilometern haben. Die südafrikanischen Streitkräfte gaben am Donnerstag bekannt, dass vom 17. bis 27. Februar Militärübungen mit Russland und China nahe der Hafenstadt Durban und Richards Bay stattfinden werden. Die Militärübung ist die zweite seit 2019, an der die drei Länder beteiligt sind.

Die Marineübungen fallen mit dem einjährigen Jahrestag des Beginns des russischen Angriffskriegs in der Ukraine am 24. Februar zusammen. Sie sollen „die bereits blühenden Beziehungen zwischen Südafrika, Russland und China stärken“, sagte die Armee. Die Übungen heißen „Operation Mosi“, was in der lokalen Tsuana-Sprache „Rauch“ bedeutet.

Die südafrikanische Oppositionspartei Democratic Alliance (DA) hat die geplanten Übungen scharf kritisiert. Der regierende African National Congress (ANC) stehe damit de facto auf der Seite Moskaus, sagte DA-Schattenverteidigungsminister Kobus Marais. Südafrika, das neben Russland, China, Indien und Brasilien zur Gruppe der Brics-Schwellenländer gehört, hat sich gegenüber dem Krieg in der Ukraine bisher neutral verhalten. Südafrika hat sich letztes Jahr bei einer Abstimmung der Vereinten Nationen zur Verurteilung des Krieges der Stimme enthalten.

Es wird erwartet, dass Russlands Außenminister Sergej Lawrow im Laufe des Tages bilaterale Gespräche in der südafrikanischen Hauptstadt Pretoria führen wird. Es ist Lawrows erster Besuch in dem Land an der Südspitze Afrikas seit dem Einmarsch Russlands in die Ukraine.

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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