Donnerstag, August 11, 2022
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Aktualisieren "wir brauchen regen" Brand in der Sächsischen Schweiz "kriecht" des Weiteren

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Seit mehr als einer Woche brennt es in der Sächsischen Schweiz. Inzwischen breitet sich das Feuer über den Waldboden aus. Immer wieder glühen neue Glutn. Die Behörden hoffen auf Regen, Sachsens Landeschef Kretschmer verspricht besseren Brandschutz.

Mit dem Waldbrand in der Sächsischen Schweiz hat sich die Lage auch in der zweiten Woche nicht entspannt. Das Feuer bricht immer wieder aus, sagte der Sprecher des Landratsamtes Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Thomas Kunz. Mit steigenden Temperaturen und Trockenheit nimmt auch die Flammenbildung zu. „Wir brauchen Regen, um die Situation zu entspannen“, sagte er.

Die Feuerwehr kämpft weiter gegen die Glut und das im Boden kriechende Feuer. Gelegentlich steigen Rauchsäulen aus dem Boden oder es entstehen offene Flammen, so Kunz. Bei Wind kann sich die Glut auch schnell ausbreiten. Um dies zu verhindern, werden zwischen Winterberg und Zschand weiterhin Absperrungen im Boden errichtet.

Seit dem Morgen sind den Angaben zufolge 300 Feuerwehrleute im Einsatz, tagsüber werden rund 550 erwartet. Der Schwerpunkt der Arbeiten liegt auf dem Grenzweg zur Schwarzen Schlucht, auf der Richterschlucht und den Bärenfangmauern. Auch im nördlichen Bereich des Kirnitzschtales kommen Wasserwerfer der Polizei in Sachsen und Bayern zum Einsatz. Sie verteilen Wasser auf den Seitenstreifen der Wege, damit sich die Glut nicht so ausbreitet.

Das Feuer war vor einer Woche im Nationalpark Böhmische Schweiz in Tschechien ausgebrochen und hatte sich dann auf den Nationalpark Sächsische Schweiz ausgebreitet. Der Waldbrand in der Böhmischen Schweiz ist nach Behördenangaben unter Kontrolle.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer sagte im Bayerischen Rundfunk, er halte weitere Investitionen in den „vorbeugenden Brandschutz“ und in die entsprechende Technik für notwendig. Sachsen hat den Kauf von drei Hubschraubern ausgeschrieben, die Wasser transportieren können. „Ich finde, wir sollten das als Diskussion in Deutschland führen, gemeinsam mit der Bundesregierung, aber auch über die Landesgrenzen hinweg.“

Nach den Bränden muss es eine Neubewertung geben. Wir müssen auf den Klimawandel und die zunehmende Dürre reagieren. Es geht um die Folgen für die Waldbewirtschaftung und die Frage, ob Totholz „nicht verstärkt aus dem Wald genommen werden muss“. „Dürreresistente Arten müssten auch immer schneller gepflanzt werden.“ Ebenso wichtig sei die „Bildung der Bevölkerung“.

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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