Mittwoch, November 30, 2022
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Altkanzler an der Kremlspitze: Merkel: Am Ende des Mandats machtlos gegen Putin

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Altkanzlerin Merkel berichtete im „Spiegel“, sie stehe Russlands Präsident Putin am Ende seiner Amtszeit machtlos gegenüber. Für den Kreml-Chef zählt nur Macht.

Nach einem Bericht des „Spiegel“ sah Altkanzlerin Angela Merkel am Ende ihrer Amtszeit keine Möglichkeit mehr, den russischen Präsidenten Wladimir Putin zu beeinflussen. Der russische Angriff auf die Ukraine komme nicht überraschend, sagte Merkel dem Spiegel.

Das Minsker Abkommen, das 2014 eine Eskalation des Krieges zwischen Russland und der Ukraine verhindern sollte, sei „ausgehebelt“, sagte der Altkanzler. Im Sommer 2021 wollte sie gemeinsam mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin „ein unabhängiges europäisches Gesprächsformat“ schaffen.

Merkel schied offiziell im Dezember 2021 aus dem Amt aus. Im August zuvor war sie nach Moskau gereist, um den russischen Präsidenten Putin zu einem Abschiedsbesuch zu treffen. „Das Gefühl war ganz klar: ‚Machtpolitisch ist Schluss‘“, sagte Merkel.

In seiner Einschätzung Putins stimmte er mit dem damaligen US-Präsidenten Barack Obama überein. „Nach Russlands Annexion der Krim (2014) haben wir alles versucht, um weitere russische Angriffe auf die Ukraine zu verhindern, und unsere Sanktionen im Detail abgestimmt“, sagte Merkel.

Er findet, Deutschland sollte nicht die erste Nation sein, die hochmoderne Panzer schickt, weil man in Russland „mit Deutschland noch eine gute Atmosphäre schaffen kann“. Merkel verteidigte erneut ihre Politik gegenüber Russland und der Ukraine. Laut dem „Spiegel“-Bericht ist Merkel überzeugt, bei den Verhandlungen Zeit gewonnen zu haben, die die Ukraine nutzen konnte, um sich auf einen Krieg vorzubereiten. Merkel lobte in dem Gespräch auch den Widerstand der Ukrainer.

Gleichzeitig drückte er Respekt vor dem kasachischen Präsidenten Kassym-Schomart Tokajew aus, der sich öffentlich geweigert hatte, Putins Krieg zu unterstützen. Vor Russland tut sich etwas in Zentralasien. Gleichzeitig warnte Merkel davor, zu hohe Anforderungen an die Außenpolitik zu stellen.

Merkel sagte dem „Spiegel“, sie bereue es nicht, bei der Bundestagswahl nicht erneut für das Kanzleramt kandidiert zu haben. „Jemand Neues musste es tun.“

Außenpolitisch hatte er bis zum Ende seiner Amtszeit bei vielen Dingen, die seine Regierung immer wieder versucht hatte, keine weiteren Fortschritte gemacht. „Nicht nur in Bezug auf die Ukraine. Transnistrien und Moldawien, Georgien und Abchasien, Syrien und Libyen. Es war Zeit für einen neuen Ansatz.“

In unserem Live-Blog finden Sie jederzeit die neuesten Nachrichten über Russlands Angriff auf die Ukraine:

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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