Donnerstag, Dezember 8, 2022
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Angriffe auf kurdische Milizen: Was treibt Iran und die Türkei an?

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Die Türkei sieht kurdische Milizen als Drahtzieher des Anschlags von Istanbul und greift ihre Stellungen an. Der Iran greift auch kurdische Gruppen an. Ein Unfall?

Die Türkei setzt seit Tagen Luftangriffe gegen kurdische Milizen in Nordsyrien und im Nordirak ein. Dutzende Menschen starben. Russland und die USA, die als wichtige Teile des syrischen Bürgerkriegs Teile des syrischen Luftraums kontrollieren, hatten vor der lang angekündigten Offensive gewarnt. Gleichzeitig greift der Iran auch die Kurden im Nordirak an. Wie hängt das alles zusammen und wer profitiert davon? Ein Überblick.

Die Türkei nennt ihre Angriffe auf kurdische Milizen in Syrien und im Irak „Vergeltung“ für einen Angriff vom 13. November in Istanbul, bei dem sechs Menschen getötet wurden. Er macht dafür die syrische Kurdenmiliz YPG und die verbotene Kurdische Arbeiterpartei (PKK) verantwortlich. Das offizielle Konto wird in Frage gestellt.

Einige Beobachter vermuten hinter den Angriffen auf kurdische Positionen Wahltaktiken, die die Stimmen nationalistischer Wähler in die Regierung bringen könnten. Nach vier vorangegangenen Militäroffensiven besetzt die Türkei bereits die Grenzgebiete im Norden Syriens. Kurdische Milizen kontrollieren auch einen Großteil des vom Krieg zerrütteten Nordens des Landes. Experten vermuten, dass es das Ziel der türkischen Regierung sein könnte, sie dorthin zu treiben und einen großen Teil der Grenze vollständig unter türkische Kontrolle zu bringen.

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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