Samstag, Dezember 10, 2022
StartNACHRICHTENAngst vor einem Atomangriff: Nukleare Nachrichtenübermittlung: Wie Worte zu Waffen werden

Angst vor einem Atomangriff: Nukleare Nachrichtenübermittlung: Wie Worte zu Waffen werden

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Hat Putin dem Westen mit Atomangriffen gedroht? Experten sind sich einig: Er tut es. Wie Putin nutzt auch der Westen „Nuclear Messaging“.

Die Welt hörte aufmerksam zu, als der russische Präsident Wladimir Putin am vergangenen Mittwoch damit drohte, „alle verfügbaren Mittel“ einzusetzen, wenn die „territoriale Integrität“ seines Landes bedroht sei. Putin fuhr fort: „Das ist kein Bluff“. Damit hat Putin Spekulationen, er könne auch Atomwaffen einsetzen, Tür und Tor geöffnet.

Gleich zu Beginn des Krieges in der Ukraine machte Putin deutlich, dass jeder, der sich gegen Russland stellt, Konsequenzen von historischem Ausmaß erleiden würde:

„Diese indirekten nuklearen Bedrohungen haben sich wiederholt“, sagt Gerhard Mangott, Professor für Internationale Beziehungen an der Universität Innsbruck. Putin ist immer besorgt über die Verbreitung von Unsicherheit in westlichen Regierungen und Bevölkerungen. Dass Putin drohe, sei nichts Neues, sagte Mangott, „aber die militärische Lage Russlands hat sich verschlechtert“. Allein deshalb sollten Putins Drohungen jetzt ernster genommen werden, sagt Mangott.

Dem Westen bleibt nur noch, zu reagieren und die Eskalation einzudämmen, aber wie? Sowohl Putins Drohungen als auch die Reaktionen des Westens werden als „nukleare Botschaften“ bezeichnet. Es geht um den Austausch von Botschaften unter Androhung des Einsatzes von Atomwaffen.

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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