Freitag, Oktober 7, 2022
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ARD-DeutschlandTrend: Viele befürchten Arbeitsplatzverluste

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Die Mehrheit der Bewohner glaubt, dass es im nächsten Winter zu Strom- oder Gasausfällen in den eigenen vier Wänden kommen wird ARD Deutschlandtrend Befragten nicht. Allerdings erwarten 83 Prozent, dass Arbeitsplätze wegfallen werden.

Der Krieg in der Ukraine und die damit verbundene Energiekrise beschäftigt die Menschen hierzulande und macht ihnen nicht nur Sorgen über weitere Kostensteigerungen, sondern auch über die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. So gehen 83 Prozent der ARD Deutschlandtrend für die Morgen Magazin Befragten, dass aufgrund hoher Gas- und Strompreise Arbeitsplätze verloren gehen werden. Nur 13 Prozent erwarten keinen Anstieg der Arbeitslosigkeit durch hohe Energiepreise.

Die Sorge um den deutschen Arbeitsmarkt zieht sich durch alle Bevölkerungsschichten und wird von Anhängern aller Parteien weitgehend geteilt. Auch das Einkommen spielt bei dieser Frage eine untergeordnete Rolle. Unter den Menschen, die weniger als 1.500 Euro netto im Monat haben, rechnen 78 Prozent der Befragten mit einem Stellenabbau in Deutschland. Bei denjenigen, die über mehr als 3500 Euro monatliches Haushaltsnettoeinkommen verfügen, sind es 82 Prozent.

Weniger pessimistisch sind die Deutschen bei der Energieversorgung im Winter. Etwas mehr als jeder dritte Bundesbürger (36 Prozent) rechnet damit, dass es zu Ausfällen in der Strom- und Gasversorgung zu Hause kommen könnte. Stattdessen gehen 59 Prozent der Befragten davon aus, dass die Energieversorgung auch in den kommenden Monaten stabil bleiben wird. Ein Blick auf die Parteizugehörigkeit zeigt, dass nur in den Reihen der AfD-Anhänger die Mehrheit (64 Prozent) damit rechnet, dass es Versorgungsprobleme bei Strom oder Gas geben könnte.

Auch die Sorge, mit hohen Stromrechnungen überfordert zu sein, beschäftigt die Mehrheit der Deutschen derzeit nicht. Mehr als die Hälfte (55 Prozent) erwartet im Winter keine Probleme, Zahlungsverpflichtungen gegenüber ihren Energielieferanten nachzukommen. Allerdings sehen 39 Prozent der Befragten Schwierigkeiten, ihre Energierechnung zu bezahlen. Insbesondere jüngere Deutsche unter 35 Jahren (50 Prozent) und Haushalte mit einem Einkommen von weniger als 1.500 Euro im Monat (58 Prozent) gaben an, Rechnungen nicht bezahlen zu können oder erhebliche Schwierigkeiten zu haben.

Die Ampelkoalition würde dem zufolge ARD Deutschlandtrend hat derzeit keine Mehrheit mehr im Bundestag. Würden am kommenden Sonntag Wahlen stattfinden, kämen die Unionsparteien auf 28 Prozent (plus eins). Die Grünen bleiben laut Sonntagsfrage mit 21 Prozent (minus eins) auf Platz zwei. Die SPD folgt mit unverändert 17 Prozent. Die AfD verbessert sich auf 14 Prozent (plus eins). Die FDP fällt auf sieben Prozent (minus eins). Für die Linke werden noch fünf Prozent prognostiziert. Die Ampelparteien würden demnach zusammen nur 45 Prozent erreichen. Aber ein schwarz-grünes Bündnis wäre möglich.



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Abgel T
Abgel T
Ich arbeite seit ca. 3 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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