Sonntag, November 28, 2021
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ARD-Zukunftsdialog: digitaler, vielfältiger und tiefgründiger

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Eine benutzerfreundlichere Mediathek, mehr Programme für die ganze Familie – das sind einige der Wünsche des Publikums ARD– Zukunftsdialog. Diese Ideen sollen nun auch umgesetzt werden.

„So wie sich Redakteure nach ihren Sendungen in Review-Gruppen austauschen, haben wir es jetzt für das gesamte Programm der ARD mit Zuschauern gemacht“, sagt der ARD-Vorsitzender Tom Buhrow. „Die Teilnehmer des ARDZukünftige Dialoge haben uns sehr deutlich gesagt, was sie von uns erwarten und was sie wollen. Es war ein sehr wertschätzende Rückmeldung. „

Die Zuschauer schätzen die regionale Berichterstattung der ARD, wollen aber auch „mehr Programme für die ganze Familie“. „Die Quizshows sind schön und man kann sich besprenkeln lassen, aber Bildung ist eine zentrale Aufgabe der ARD, gerade jetzt in Zeiten der Pandemie“, sagt Michael Bauer aus Butzbach bei Frankfurt. Die ARD „Eine Plattform in Sachen Bildung schaffen, die für alle zugänglich ist“, schlägt er vor. Auch Serien wie „Weißensee“ oder „Charité“ betrachtet er als Bildungsfernsehen, weil sie über den Fortschritt der Wissenschaft oder des Lebens in der ehemaligen DDR informieren.

Ein weiteres Thema, das dem Publikum am Herzen lag: die für viele immer wichtiger werdende Auffindbarkeit der Inhalte in der Mediathek. „Die Programme sollen leichter zu finden und länger verfügbar sein“, sagt der 30-jährige Dresdner Ingenieur Clemens Glaser. das ARD produzieren so viele Schätze, aber manchmal muss man ein Schatzsucher sein, um sie zu finden.

„Die Mediathek ist zentral für die Zukunft der ARD„, sagt Buhrow.“ Schaut man zehn Jahre in die Zukunft, wird die Medien- und Audiobibliothek noch wichtiger als heute. „Er ist überzeugt, dass die ARD Mit dem Ausbau der Mediathek und der Verbesserung der Suchfunktionen können junge Menschen zurückgewonnen werden, die schon lange nicht mehr linear gesucht haben. „Letztendlich sollen die Nutzer nicht in verschiedenen Mediatheken suchen müssen, sondern alles unter einem Dach finden können.“

Für Buhrow ergibt sich aus dem zukünftigen Dialog eine klare Sendereihenfolge. Inhaltlich ist die ARD stärker auf Nachhaltigkeit und Hintergrundberichterstattung ausgerichtet, um das große Bild der Welt zu beleuchten. Es sollte daher mehr Dokumentation im ARD-Mediathek und in Zuerst geben, zum Beispiel in den Abschnitten Ausland und Wissen. Darüber hinaus sollen neue Erklärungsformate entwickelt werden, um Themen wie Klima und Nachhaltigkeit zu vertiefen.

Die Vielfalt der Gesellschaft und auch der ländliche Raum sollen stärker repräsentiert werden – und die dort lebenden Menschen, insbesondere jüngere Menschen, sollen häufiger zu Wort kommen. das ARD testet zudem ein Dialogformat mit Menschen mit Migrationshintergrund, um mit dieser Zielgruppe besser ins Gespräch zu kommen. Und es sollte mehr Angebote in leichterer Sprache geben, insbesondere im Zusammenhang mit der Europa- und Bundestagswahl Theaktuellenews.com veröffentlicht werden.

Auf den Social-Media-Kanälen der ARD der Austausch und Dialog mit den Nutzern soll ausgebaut werden. Das Rundfunknetz entwickelt eines für 2022 ARD-Suchen Sie nach sozialen Medien. In diesem Live-Format soll das Publikum direkt und unkompliziert interagieren ARD– Vertreter auszutauschen – und damit der Dialog mit dem Publikum weitergeführt werden kann. Darüber hinaus haben die Programmmacher der ARD die Meinungen von mehr Menschen aufnehmen. Das Publikum sollte in relevante Diskussionen eingebunden werden. Auf welchen Plattformen und mit welchen Tools dies möglich ist, wird noch geprüft.

„Uns ist wichtig, dass die Bürger am Ende auch sehen: Wir von der ARD nicht nur zugehört, sondern wir machen auch etwas aus den Ideen“, sagt Buhrow. Grundsätzlich ist der Dialog gerade von der jüngeren Generation durch Social Media gewohnt und wir werden nun dafür sorgen, dass dieser Dialog auf unseren eigenen Plattformen auch weiterhin stattfindet. „

„Die Themen, die den Bürgern wichtig waren, haben uns ermutigt, unseren Reformkurs noch konsequenter zu verfolgen“, sagt Buhrow. Also fällt es ARD– Zukunftsdialog in einer Zeit, in der eine umfassende Programmreform von Der erste und der ARD-Mediathek wurde geschoben. Mit der neuen freiwilligen Selbstverpflichtung wird nun ein Benchmark für die kommenden Jahre gesetzt.



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