Mittwoch, Juni 29, 2022
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Attacke in Hochschule Hamm Frau stirbt nach Messerattacke in Klinik

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Ein Mann sticht sich an der Hochschule Hamm-Lippstadt mit einem Messer nieder. Ein 30-Jähriger wurde schwer verletzt. Nun gibt die Staatsanwaltschaft bekannt, dass die Frau ihren Verletzungen erlegen ist.

Nach der Messerattacke eines mutmaßlich psychisch Kranken an der Hochschule Hamm ist eines der Opfer gestorben. Die 30-jährige Dozentin aus Essen erlag am späten Samstagnachmittag ihren Verletzungen, wie die Staatsanwaltschaft Dortmund mitteilte.

Ein 34-jähriger Mann hat sich am Freitagnachmittag in einem Hörsaal der Hochschule Hamm-Lippstadt mit einem Messer erstochen. Ein Mann und eine Frau wurden leicht verletzt, zwei weitere Frauen wurden schwer verletzt, darunter die inzwischen verstorbene. Der Täter wurde am Samstag in eine psychiatrische Klinik eingeliefert. Nach einem psychiatrischen Gutachten gehen die Ermittler davon aus, dass der Schüler zur Tat ganz oder teilweise unfähig war. Staatsanwalt Henner Kruse sagte, er leide unter Verfolgungsängsten und Wahnvorstellungen. Erst zwei Tage zuvor hatte er einen Suizidversuch unternommen und war deshalb in eine psychiatrische Klinik gekommen. Dort ließ er sich am Freitagnachmittag frei.

Der Verdächtige soll zunächst im Foyer der Universität auf die Studenten eingestochen haben. In einem Hörsaal, in dem vor rund 100 Menschen eine Vorlesung gehalten wurde, griff der Deutsche daraufhin den 30-Jährigen an. Alle vier Opfer sind Unfallopfer. Die Tatwaffe, zwei Küchenmesser, hatte der Mann kurz vor der Tat gekauft. Es gebe keine Hinweise auf einen politischen oder religiösen Hintergrund der Tat, hieß es. Ermittelt werde wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung, sagte Kruse.

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