Samstag, Mai 14, 2022
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Auch Chemiefabrik in Brand Brand zerstört Forschungsinstitut in Russland

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In einem militärischen Forschungsinstitut für Raketenforschung in der Nähe von Moskau bricht ein Feuer aus. Mindestens sieben Menschen werden getötet. Die Nachrichtenagentur Tass spricht von einem Kabelbrand und meldet einen weiteren Brand: in einer Chemiefabrik.

Bei einem Brand in einem Militärforschungsinstitut in Russland sind mindestens sieben Menschen getötet und 27 verletzt worden. Mehrere Verletzte seien nach dem Vorfall in der 160 Kilometer von Moskau entfernten Stadt Tver ins Krankenhaus eingeliefert worden, sagte ein Sprecher des Regionalkrankenhauses der amtlichen Nachrichtenagentur TASS.

Das Feuer könnte nach ersten Erkenntnissen durch veraltete Elektrokabel verursacht worden sein, berichtete die Behörde. Augenzeugen berichteten im russischen Fernsehen, dass mehrere Mitarbeiter des Zentralforschungsinstituts der russischen Luft- und Raumfahrtstreitkräfte in Twer aus den Fenstern im Obergeschoss gesprungen seien, um den Flammen zu entkommen.

Videos und Fotos zeigten, wie Flammen aus dem Gebäude schlugen und sich dicke Rauchwolken in der Stadt bildeten. Dutzende Feuerwehrfahrzeuge und ein Hubschrauber waren im Einsatz. Das Gebäude im Zentrum der Stadt brannte praktisch aus, das Dach stürzte ein. Medien berichteten, dass sich unter den Trümmern noch Menschen befinden könnten.

Das Forschungsinstitut gilt als Zentralinstitut des Verteidigungsministeriums und war an der Entwicklung der Iskander-Rakete beteiligt, die Russland derzeit intensiv im Krieg gegen die Ukraine einsetzt. Das Institut entwickelt unter anderem Navigations-, Kontroll- und Lenksysteme für die Raumfahrt, aber auch für Kampfflugzeuge und Raketen.

Auch in Russland ist heute Morgen eine 1.500 Quadratmeter große Chemiefabrik in Brand geraten. Die Dimitrevsky-Fabrik in Kineshma, 350 Kilometer von Moskau entfernt, ist der größte Hersteller von Lösungsmitteln in Russland und Osteuropa. Die russische Nachrichtenagentur Tass berichtet, dass das Feuer um 13.45 Uhr Ortszeit gelöscht wurde. 143 Menschen wurden aus dem Gebäude gebracht.

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