Dienstag, Oktober 26, 2021
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Aufregung "komplett frei" Drosten steht hinter RKI und Wieler

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Als das Robert-Koch-Institut zugibt, dass die Impfquote in Deutschland höher ist als bisher angegeben, wüten Kritik und Vorwürfe. Charité-Chefvirologe Christian Drosten dagegen verteidigt RKI und Institutschef Wieler – und versteht die Aufregung nicht.

In der Debatte um die Unsicherheit um die Impfquote in Deutschland hat der Virologe Christian Drosten das Robert-Koch-Institut (RKI) unter Schutz genommen. Er halte die einseitige Schuldzuweisung an das RKI und Lothar Wieler für nicht gerechtfertigt, sagte der Experte der Berliner Charité im Podcast „Coronavirus-Update“ bei NDR-Info.

Auch das Thema ist nicht neu, das RKI weist schon lange auf die Problematik hin. Letztlich sei die öffentliche Aufregung über die Diskrepanz „völlig vergeblich“, sagte Drosten. Die Situation hat sich nicht geändert. Man muss mit der Durchimpfungsrate der Gesamtbevölkerung und nicht der Erwachsenen rechnen: Der Unterschied zwischen dem Meldesystem und einer RKI-Begleituntersuchung ist gering und für die Beurteilung der Gesamtsituation „irrelevant“. Auch die begleitende Studie, eine Umfrage, weist einige Einschränkungen auf.

Es war die 100. Folge des Podcasts. Das Format soll laut NDR in den kommenden Wochen mit kürzeren Folgen als zuletzt fortgesetzt werden. Im Wesentlichen sei sein Projekt, wissenschaftliche Informationen auf diese Weise zu verbreiten, jedoch abgeschlossen, seit Impfstoffe weit verbreitet seien, sagte Drosten. Wissenschaft geliefert. „Das Ganze ist jetzt Aufgabe der Politik.“ Ähnlich äußerte sich Sandra Ciesek, Leiterin des Instituts für Medizinische Virologie am Universitätsklinikum Frankfurt, zur Fortsetzung des Podcasts. Sie und Drosten wechseln sich weiterhin als Gesprächspartner im „Coronavirus-Update“ ab.

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