Dienstag, Dezember 6, 2022
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Balenciaga entschuldigt sich Kampagne zeigt Kinder mit BDSM-Stofftieren

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Die Luxusmodemarke Balenciaga ist für ihre Frühjahrskampagne in die Kritik geraten. Es zeigt Kinder, die auf Betten mit ausgestopften Tieren in Lack- und Leder-Outfits posieren. Während das Unternehmen den Fotografen indirekt für die Motive verantwortlich macht, wehrt er sich nun gegen die Vorwürfe.

Nervöse Kleinkinder, die auf einem Bett stehen oder liegen, posieren mit Teddybären, die Geschirre im BDSM-Stil tragen, leere Wein- und Sektgläser sind im Vordergrund zu sehen. Nein, wir reden hier nicht über kinderpornografisches Material aus dem Darknet, sondern über die geplante Frühjahrsaktion von Balenciaga. Nach tagelangem Online-Aufschrei hat sich die Luxusmodemarke nun für die Kollektion 2023 mit dem Namen „Toy Story“ entschuldigt, die im Herbst auf der Pariser Modewoche debütierte.

„Wir entschuldigen uns aufrichtig für etwaige Aufregung, die unsere Weihnachtsaktion verursacht haben könnte. Unsere Plüschbärentaschen hätten in dieser Aktion nicht mit Kindern gezeigt werden sollen. Wir haben die Kampagne sofort von allen Plattformen entfernt“, schrieb das Unternehmen in einer Instagram-Story. Im Internet kursieren jedoch weiterhin Screenshots der verschiedenen Motive, die Mädchen und Jungen zeigen.

Doch damit nicht genug: Wie scharfäugige Online-Ermittler erkannten, kann die anstößige Darstellung der Kinder kein Zufall gewesen sein. Denn eines der Werbebilder soll einen Ausschnitt aus einem Fall des US Supreme Court zeigen, in dem es um ein Bundesgesetz zu Kinderpornografie geht. Laut Daily Mail bestätigte das Verifizierungsteam von Twitter die Echtheit des Dokuments.

Auch Balenciaga hat dazu Stellung bezogen. „Wir entschuldigen uns dafür, dass wir beunruhigende Dokumente in unserer Kampagne gezeigt haben“, heißt es in der Erklärung. „Wir nehmen diese Angelegenheit sehr ernst und leiten rechtliche Schritte gegen die Parteien ein, die für die Erstellung des Sets mit nicht autorisierten Gegenständen für unser Fotoshooting für die Frühjahrskampagne 23 verantwortlich sind. Wir verurteilen Kindesmissbrauch in jeglicher Form aufs Schärfste Kinder.“

Der verantwortliche Fotograf Gabriele Galimberti, den das Unternehmen indirekt für die Fotos verantwortlich machte, wurde gefeuert. In einem Instagram-Post behauptete der Italiener jedoch, er sei nur eine Führungskraft. „Als Fotograf wurde ich nur gebeten, die vorgegebene Szene auszuleuchten und nach meiner Handschrift zu fotografieren. Wie bei einem Werbeshooting üblich, liegt die Regie der Kampagne und die Auswahl der ausgestellten Objekte nicht in der Hand des Fotografen “, schrieb er in der Erklärung.

„Außerdem habe ich keine Verbindung zu dem Foto, das ein Dokument des Obersten Gerichtshofs zeigt“, fügte Galimberti hinzu. „Dies wurde von anderen Leuten an einem anderen Set aufgenommen und fälschlicherweise mit meinen Fotos in Verbindung gebracht.“

Auf Twitter ist der Aufschrei besonders groß. Die Kommentare häufen sich unter den sechs verschiedenen Motiven der Werbekampagne, die auf der Plattform zu finden sind. „Das ist ekelhaft und grenzt an Verderbtheit“, heißt es unter anderem. „Es ist schockierend, wie viele Erwachsene daran beteiligt gewesen sein müssen. Eltern, Fotografen, Kreativdirektoren, Texter, Webdesigner, Mitarbeiter von Designagenturen, Produzenten, Manager, Werbetreibende … und keiner von ihnen sagte: ‚Moment mal‘?“ andere Benutzer.

Auch Kim Kardashian bekommt nach dem Skandal ihr Fett weg. Die Reality-TV-Schauspielerin und vierfache Mutter hat einen Millionen-Deal mit Balenciaga und hat sich bisher nicht zu den Vorwürfen gegen die Modemarke geäußert. „Kim hat öffentlich gesagt, dass sie Scheiße essen würde, um jung zu bleiben. Es gibt buchstäblich nichts, was sie nicht für Ruhm und Geld tun würde! Das Traurige daran ist, dass sie viel mehr Geld hat, als sie möglicherweise in ihrem Leben ausgeben könnte“, schrieb ein Rezensent auf Reddit. Trotzdem würde die 42-Jährige „ihre Seele für einen Dollar verkaufen. Ich hätte nie erwartet, dass sie Kinder davor stellt!“



Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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