Dienstag, Januar 31, 2023
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Balten rufen "Leopard 2" Ukraine auf Spiel mit festgefahrenem Panzer: "Denken Sie schneller!"

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Selenskyjs Präsidentenberater Podoljak versteht den Westen nicht: „Sie werden der Ukraine sowieso mit den nötigen Waffen helfen“, twitterte er. Die Auseinandersetzung mit der Frage der „Leopard 2“-Panzer für seine Streitkräfte „tötet mehr unserer Leute“. Die baltischen Staaten helfen der Ukraine dabei.

Die Ukraine wirft ihren westlichen Partnern vor, noch mehr Kriegsopfer in Kauf zu nehmen, wenn sie zögern, schwere Panzer wie den deutschen „Leopard 2“ zu liefern. „Die weltweite Unentschlossenheit“ in dieser Frage „tötet mehr unserer Leute“, schrieb der ukrainische Präsidentenberater Mykhailo Podoliak auf Twitter. „Jeder Tag der Verzögerung bedeutet den Tod für die Ukrainer.“

Aus Sicht des Beraters des ukrainischen Staatschefs Wolodymyr Selenskyj ist es ohnehin so, dass die unterstützenden Länder die Ukraine letztlich mit Kampfpanzern beliefern werden. „Sie werden der Ukraine sowieso mit den notwendigen Waffen helfen und erkennen, dass es keine andere Möglichkeit gibt, den Krieg zu beenden“, twitterte Podoliak. Angesichts von Aussagen Deutschlands und anderer Länder, dass der Nachschub an Kampfpanzern noch geprüft werden müsse, schloss der Präsidentenberater seine Botschaft mit den Worten: „Schneller denken!“.

Auch die Außenminister der baltischen Staaten haben Deutschland aufgefordert, die Ukraine umgehend mit „Leopard“-Kampfpanzern zu unterstützen. „Wir, die Außenminister Lettlands, Estlands und Litauens, fordern Deutschland auf, unverzüglich ‚Leopard‘-Panzer an die Ukraine zu liefern“, schrieb Lettlands Chefdiplomat Edgars Rinkevics auf Twitter. Dies sei „notwendig, um die russische Aggression zu stoppen, der Ukraine zu helfen und den Frieden in Europa schnell wiederherzustellen“. „Deutschland als mächtigster Staat in Europa trägt hier eine besondere Verantwortung“, ergänzte Rinkevics.

Beim Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein in Rheinland-Pfalz am Freitag wurde keine Entscheidung über die Lieferung von „Leopard“-Panzern an die Ukraine getroffen. Der neue Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius ordnete zunächst eine Überprüfung der Bestände an „Leopard“-Panzern für eine mögliche Lieferung in die Ukraine an. Darüber hinaus sagten die Teilnehmer des Ukraine-Treffens zahlreiche weitere Rüstungen zur Abwehr des russischen Angriffs zu.

Kiew fordert seit langem die Lieferung westlicher Kampfpanzer. Schon vor dem Treffen in Ramstein hatten Polen und andere EU- und Nato-Staaten vereinbart, die ukrainische Armee mit „Leopard“-Panzern made in Germany zu versorgen. Allerdings müsste die Bundesregierung dafür grünes Licht geben. Bundesverteidigungsminister Pistorius sagte nach dem Treffen, die Frage der Ausfuhrgenehmigungen sei in Ramstein „diskutiert, aber nicht entschieden“ worden.

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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