Sonntag, Januar 23, 2022
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Bei Kindern und Jugendlichen: Führt Lockdown zu psychischen Problemen?

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Strengere Kronen-Maßnahmen werden für Gesundheitsministerin Lauterbach definitiv nicht zu mehr psychischen Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen führen. Wie ist der Stand der Forschung?

Die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen leidet unter der Corona-Pandemie. Dass dies an den staatlichen Blockademaßnahmen liegt, sieht Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) allerdings noch nicht wissenschaftlich belegt.

Länder mit weniger strengen Maßnahmen hätten laut Lauterbach die gleichen Probleme. Hat die Ministerin recht, die sich oft für harte Maßnahmen gegen die Pandemie ausgesprochen hat?

Laut Krankenkassen und Kliniken hat die Pandemie den seit Jahren anhaltenden Anstieg psychischer Erkrankungen weiter beschleunigt. Im DAK-Kinder- und Jugendbericht vom Dezember 2021 heißt es, dass während der Pandemie mehr Kinder an Depressionen erkrankten.

Faktoren wie Angst und depressive Symptome haben zugenommen. Vor der Krise gaben 10 Prozent depressive Symptome an, bei der jüngsten Umfrage zwischen Dezember 2020 und Januar 2021 waren es 15 Prozent, bei Angst sogar 30 Prozent.

„Es gibt mittlerweile zahlreiche Beobachtungsstudien aus Deutschland und anderen Ländern, die zeigen, dass psychische Belastungen bei Kindern und Jugendlichen insbesondere in Blockierungsphasen zugenommen haben“, sagte Dietrich Munz, Präsident der Bundespsychotherapeutenkammer, dem ZDFheute.

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