Donnerstag, Februar 2, 2023
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Berater von Zelenskyj Podolyak: Fast ein Jahr Krieg: Was erwartet die Ukraine?

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In einem Monat wird Moskau seinen Angriffskrieg feiern. Im Interview mit ZDF-Journalist Eigendorf spricht Mychajlo Podoljak über die Leopard-Panzer und die Erwartungen für den 24. Februar.

ZDF-Journalistin Katrin Eigendorf traf Mychajlo Podoljak, Berater von Wolodymyr Selenskyj, in seinem Büro im Präsidentenpalast in Kiew. Seit Beginn des Krieges in der Ukraine gehört er zum engeren Zirkel des Präsidenten. Im Interview spricht er über die Nachfrage nach Leopard-Panzern, den bevorstehenden Jahrestag der russischen Invasion und ein mögliches Kriegsende.

Lesen Sie hier Auszüge aus dem Interview und sehen Sie es sich später im Video vollständig an. Mykhailo Podoliak sagt es…

Die Ukraine stellt fest, dass Russland nicht weiter in seinen militärisch-industriellen Bereich investiert hat. Deshalb verwendet Moskau veraltete sowjetische Technologie in der Angriffskriegsführung. Das Problem sei die große Menge dieses Materials: „Du hast eine Menge.“ Diese quantitative Überlegenheit kann die Ukraine mit Qualität bekämpfen: „Leopard 2 ist Qualität“, erklärt Podoljak.

Diese Waffen sollten nicht als Geschenk an die Ukraine betrachtet werden. Kiew wird sie nicht einmal zur Befreiung der Krim einsetzen, was am Ende des Krieges geschehen wird.

Russland muss diesen Krieg verlieren. Deshalb wird die ukrainische Regierung nicht müde, westliche Waffenforderungen immer wieder zu wiederholen.

Für ihn ist nun die dunkelste Phase dieses Krieges erreicht. Russland hat in den vergangenen Wochen und Monaten alle seine Masken fallen gelassen und sagt offen: Wir werden die Ukraine zerstören.

Deshalb treffen russische Raketen Wolkenkratzer. Aber auch die Schlacht um Soledar, bei der eine ganze Stadt zerstört wird. All das zeigt für ihn, dass Russland alles tut.

Russlands Präsident Wladimir Putin begehe jeden Tag Verbrechen, sagt Podoljak. Symbolik ist ihm wichtig, deshalb rechnet Selenskyjs Stab mit einem Versuch, den Krieg am 24. Februar weiter eskalieren zu lassen, und weiteren Bombenangriffen auf ukrainische Gebiete. Im Prinzip ändert das aber nichts an der Situation, alles was Russland tun kann, hat es bereits getan.

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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