Montag, November 28, 2022
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Bereich noch größer Gas tritt immer noch aus Nord Stream 2 aus

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Gute Nachrichten kamen am Wochenende aus Dänemark: Aus den vier Lecks in den Pipelines Nord Stream 1 und 2 tritt kein Gas mehr aus. Aber diese Einschätzung war offensichtlich falsch. Eine andere Beobachtung macht die schwedische Küstenwache Anfang der Woche.

Entgegen den Erwartungen sind die Gaslecks der beschädigten Nord-Stream-Pipelines in der Ostsee noch nicht vollständig versiegt. Nach Angaben der schwedischen Küstenwache hatte sich der Bereich, in dem Gas aus dem Wasser austritt, an der kleineren der beiden Austrittsstellen in der Wirtschaftszone des Landes sogar vergrößert. Es waren demnach etwa 30 Meter, nachdem die Küstenwache am Wochenende einen Durchmesser von 15 Metern gemeldet hatte. Es handelt sich um ein Leck in der Pipeline Nord Stream 2. Die zunächst größere Austrittsstelle der Nord Stream 1-Pipeline ist jedoch auf der Wasseroberfläche nicht mehr zu sehen.

Erst am Wochenende gaben die dänischen Behörden bekannt, dass an den beiden Stellen innerhalb ihrer Wirtschaftszone kein Gas mehr austritt. Der Betreiber, die Nord Stream AG, sei darüber informiert worden, dass sich der Druck in der Pipeline bei Nord Stream 1 inzwischen stabilisiert habe. Dies zeigt an, dass kein Gas mehr entweicht. Den gleichen Status hatten die Dänen bereits am Samstag für Nord Stream 2 bekannt gegeben.

Auch der russische Staatskonzern Gazprom bestätigte, dass sich der Druck in den Leitungen der beiden Pipelines inzwischen stabilisiert habe. Sicherheitshalber wird noch Gas aus der intakten Nord Stream 2-Leitung gepumpt, um bessere Bedingungen für die Überprüfung der Pipeline zu schaffen. Die Leitungen sind zwar nicht in Betrieb, aber aus technischen Gründen mit Gas gefüllt.

Zuvor waren aus den vier Lecks in den beiden Pipelines – zwei davon in schwedischen und zwei in dänischen Gewässern – tagelang ununterbrochen große Mengen Gas ausgetreten. Viele Staaten gehen von Sabotage aus. Mindestens zwei Explosionen ereigneten sich unter Wasser, teilten Dänemark und Schweden im Laufe der Woche mit. Seismologische Institute haben eine Stärke von 2,3 und 2,1 gemessen, was „wahrscheinlich einer Sprengladung von mehreren hundert Kilogramm entspricht“.

Deutschland, Dänemark und Schweden kündigten eine gemeinsame Untersuchung an. Russland bestreitet, hinter den Explosionen zu stecken. Präsident Wladimir Putin machte dafür den Westen verantwortlich und sprach von „Sabotage“.

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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