Mittwoch, Dezember 7, 2022
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Bergrettung entdeckt Leiche Bergsteiger stürzt 200 Meter in den Tod auf den kleinen Watzmann

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Ein 60-Jähriger unternimmt eine Bergtour durch das Berchtesgadener Land. Mehrere Tage nach dem letzten Kontakt des Wanderers mit seiner Familie fanden Polizei und Bergwacht eine Leiche bei dem kleinen Watzmann.

Polizei und Bergrettung haben im Watzmanngebiet einen toten Wanderer gerettet. Der Mann sei rund 150 bis 200 Meter abgestürzt, teilte die Polizei mit. Die Einsatzkräfte hatten die Leiche bei der Suche nach einem vermissten 60-jährigen Urlauber aus dem Bodenseekreis gefunden, doch noch ist unklar, ob es sich bei dem Toten um ihn handelt. Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, fanden die Beamten das Auto des 60-Jährigen in Schönau am Königssee, weil er seine Wanderung mit einer App verfolgte.

Der 60-Jährige wurde am Dienstagmorgen als vermisst gemeldet, weil seine Familie ihn seit Freitag nicht erreicht hatte. Polizei und Bergwacht suchten ihn im Bereich einer von ihm geplanten Bergtour auf den Grünstein und den kleinen Watzmann. Im Laufe des Tages wurde die Leiche von einem Polizeihubschrauber in einer Höhe von rund 1700 Metern entdeckt und geborgen.

Der 2.307 Meter hohe Kleine Watzmann ist ein beliebtes Ziel für Wanderer. Er liegt im Nationalpark Berchtesgadener Land und steht neben dem Watzmann. Unerfahrene Wanderer werden auf Bergsteigerportalen ausdrücklich vor der Besteigung des kleinen Watzmanns gewarnt. Die Überquerung des Kleinen Watzmanns erfordert eine anspruchsvolle Bergtour. Vor allem die Abstiegsroute erfordert eine besondere Orientierung und Fachkenntnis.

Erst vor zwei Wochen musste die Bergrettung auf dem nahe gelegenen Hochkalter eine tagelange Suche nach einem 24-jährigen Bergsteiger erfolglos einstellen. In der Gegend um Ramsau ist die Situation wie im tiefsten Winter. Die Temperaturen liegen unter dem Gefrierpunkt.

Drei Teams aus Bergrettern und Polizeibergführern suchten mit Lawinensonden und elektronischen Ortungsgeräten die steilen Rinnen und Felswände oberhalb und unterhalb des Geländes ab. Bei der Suche im alpinen Gelände waren sie an Seilen gesichert und hatten spezielle Eispickel und Lawinen-Notfallausrüstung dabei.

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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