Donnerstag, Dezember 8, 2022
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Bericht von Human Rights Watch: Protest im Iran: Menschenrechtsaktivisten berichten von 92 Toten

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Human Rights Watch berichtet, dass bei anhaltenden Protesten im Iran mehr als 90 Menschen getötet wurden, wobei die iranischen Behörden die Demonstranten vorsätzlich töteten.

Nach Angaben der Organisation Iran Human Rights (IHR) wurden bei den Protesten nach dem Tod der jungen Kurdin Mahsa Amini im Iran mehr als 90 Menschen getötet. Die in Oslo ansässige Menschenrechtsorganisation sagte, dass in den zwei Wochen nach Aminis Tod mindestens 92 Menschen im Iran getötet wurden, als Sicherheitskräfte hart gegen Demonstranten vorgingen.

Die internationale Gemeinschaft hat die Pflicht, dieses Verbrechen aufzuklären und weitere Verbrechen der Islamischen Republik zu verhindern“, sagte IHR-Präsident Mahmood Amiry-Moghaddam.

Amnesty International berichtete am Freitag, dass die iranischen Behörden absichtlich tödliche Gewalt angewendet haben, um die anhaltenden Proteste zu unterdrücken. Sie „mobilisierten ihren ausgefeilten Repressionsmechanismus, um Proteste auf nationaler Ebene rücksichtslos zu unterdrücken“.

Proteste im Iran wurden durch Aminis Tod ausgelöst. Die 22-jährige Kurdin wurde am 13. September von der Sittenpolizei in Teheran festgenommen, offenbar weil sie das islamische Kopftuch nicht vorschriftsmäßig trug.

Der IHR äußerte sich auch zu den gewalttätigen Zusammenstößen vom Freitag in Sahedan, der Hauptstadt der südöstlichen Provinz Sistan-Belutschistan. Mindestens 41 Menschen wurden getötet.

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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