Freitag, Juni 24, 2022
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Berlin: Todesurteile gegen ausländische Soldaten "erschütternd"

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Selenskyj kritisierte, der ukrainischen Bevölkerung sei so lange gesagt worden, sie müsse in der Grauzone zwischen der Europäischen Union und Russland bleiben. Diese für Russland so verlockende Grauzone muss beseitigt werden. In den kommenden Wochen und Tagen muss gehandelt werden. „Die Europäische Union kann einen historischen Schritt tun, der beweist, dass Worte über die Zugehörigkeit des ukrainischen Volkes zur europäischen Familie nicht nur leere Worte sind“, sagte Selenskyj.

9:58 Uhr: Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach ist in der Ukraine eingetroffen. Der SPD-Politiker wird nach Angaben seines Ministeriums bei einem Besuch in Lemberg im Westen des Landes an einer Geberkonferenz zum Aufbau eines Rehabilitationszentrums für Kriegsversehrte teilnehmen und mehrere Krankenhäuser besuchen. Ziel ist es, die Ukraine beim Aufbau von Traumazentren für Verletzte, bei der Versorgung mit Prothesen und beim Einsatz deutscher Ärzte zu unterstützen.

„Kinder treten auf Minen und verlieren Gliedmaßen“, erklärt der Minister. „Die humanitären Folgen dieses barbarischen Angriffskrieges gegen die Menschen in der Ukraine sind unermesslich.“ Deshalb hilft Deutschland den Menschen auch gezielt bei der Gesundheitsversorgung.

9:56 Uhr: Im Falle einer Nato-Aufnahme will Schweden auch die Sicherheit der Türkei unterstützen. „Schweden wird solidarisch zur Sicherheit der gesamten NATO, einschließlich der Türkei, beitragen“, sagte Außenministerin Ann Linde am Freitag in einer außenpolitischen Regierungserklärung im Parlament in Stockholm. Schwedens Ziel ist es, die von der Türkei aufgeworfenen Fragen konstruktiv voranzubringen. Schweden verurteile den Terrorismus auf das Schärfste, sagte Linde.

Schweden und Finnland beantragten Mitte Mai die NATO-Mitgliedschaft. Die Türkei blockiert derzeit als einziges Nato-Mitglied öffentlich den Beginn des Prozesses zur Aufnahme der beiden nordischen Länder in das Verteidigungsbündnis, daran haben die Verhandlungen mit Ankara bislang nichts geändert. Die Türkei begründet ihre Haltung mit der angeblichen Unterstützung Finnlands und Schwedens für „terroristische Organisationen“ wie die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK.

8:47 Uhr: Großbritannien hat angesichts der schwierigen humanitären Lage in den von Russland besetzten Gebieten der Ukraine vor der Ausbreitung tödlicher Krankheiten wie Cholera gewarnt. Wie das Verteidigungsministerium in London am Freitag mitteilte, herrscht in der südukrainischen Stadt Cherson vermutlich bereits ein kritischer Mangel an Medikamenten. In der Hafenstadt Mariupol droht ein Cholera-Ausbruch.

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