Donnerstag, Oktober 28, 2021
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"Brutaler Akt der Selbstjustiz" – Gequält und zum Sterben in einen Bunkerschacht geschoben

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In Mecklenburg-Vorpommern werden drei Männer und eine Frau angeklagt. Sie sollen die Nachbarin der Frau schwer misshandelt haben. Der 39-Jährige hat wohl nur mit Glück überlebt.

Die Staatsanwaltschaft spricht von einem „besonders brutalen Akt der Selbstjustiz“: Eine Frau und drei Männer müssen sich vor dem Landgericht Neubrandenburg wegen versuchten Mordes verantworten.

Die Angeklagten sollen im Februar in Lärz bei Rechlin (Mecklenburgische Seenplatte) einen Bekannten schwer misshandelt und gefoltert und ihn dann in einen abgelegenen Militärbunker verschleppt haben, damit er dort sterben sollte, wie die Staatsanwaltschaft vor dem Schwurgericht mitteilte Donnerstag.

Die 26-jährige Hauptangeklagte und ihre drei mutmaßlichen Komplizen wollten sich zu Prozessbeginn nicht zur Anklage äußern. Hintergrund des Vorfalls war, dass die 26-Jährige damals den Verdacht hatte, die Nachbarin habe ihre Kinder sexuell missbraucht.

Das 39-jährige Opfer wurde schwer verletzt und konnte sich wider Erwarten am nächsten Tag aus dem Bunkerschacht befreien, in den er geschoben worden war. Er überlebte trotz schwerer Unterkühlung und blutiger Wunden am ganzen Körper.

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