Samstag, Juni 25, 2022
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Bürgermeister: Cholera-Ausbruch in Mariupol

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Präsident Wladimir Putin hat im Mai das Verfahren zur Erlangung russischer Pässe vereinfacht. Russland verteilt sie auch in anderen besetzten Gebieten und führt dort den Rubel als Zahlungsmittel ein. Ukrainische Behörden werfen den Besatzern vor, Menschen die russische Staatsbürgerschaft aufzuzwingen, und befürchten eine Annexion der besetzten Gebiete.

21:26 Uhr: Estland hat den russischen Botschafter vorgeladen, um gegen die Äußerungen von Kremlchef Wladimir Putin zur Geschichte des baltischen Landes zu protestieren. In einer Rede spielte der russische Präsident auf die Eroberung der Stadt Narva im 18. Jahrhundert an. Das estnische Außenministerium in Tallinn sprach am Freitag von „völlig inakzeptablen“ Äußerungen.

Am Donnerstag verglich Putin den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine mit dem Großen Nordischen Krieg unter Zar Peter I. und sprach von einer Rückführung russischen Bodens. Peter I. eroberte das Gebiet um die heutige Metropole St. Petersburg nicht von den Schweden, sondern eroberte es zurück. Ähnliches gilt für Narva, das direkt an der Grenze zu Russland liegt.

18:56 Uhr: Der frühere US-Präsident Barack Obama hat zur weiteren Unterstützung der Ukraine aufgerufen. Wir erleben einen Krieg, der an die dunkelste Geschichte Europas erinnert, aber auch an den heldenhaften Widerstand des ukrainischen Volkes gegen die russische Aggression, sagte er am Freitag auf dem Kopenhagener Demokratiegipfel der vom ehemaligen Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen gegründeten Allianz der Demokratien .

Obama sagte, der russische Präsident Wladimir Putin verfehle seine Ziele in der Ukraine und darüber hinaus aufgrund des Mutes der Ukrainer und der Solidarität der Welt. Der Krieg ist jedoch noch lange nicht vorbei und die Ereignisse sind schwer vorherzusagen. „Unsere Unterstützung für die Ukraine muss stark, standhaft und nachhaltig bleiben, bis dieser Konflikt gelöst ist.“

Gleichzeitig wies Obama in seiner Rede in der dänischen Hauptstadt darauf hin, dass es auf der Erde noch viele andere Konflikte gebe. „Putins Gesetzlosigkeit tritt nicht isoliert auf. Wir erleben einen demokratischen Rückfall auf allen Kontinenten.“ Die Frage ist, wie man darauf reagiert. Selbstzufriedenheit ist nicht genug. „Wenn wir wollen, dass die Demokratie gedeiht, müssen wir für sie kämpfen. Wir müssen sie pflegen. Wir müssen ihren Wert immer wieder unter Beweis stellen.“

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