Samstag, Mai 14, 2022
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Cem Özdemir im ZDF: „Nichts tun kann nicht die Alternative sein“

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Wie kann die Weltgetreideversorgung sichergestellt und die Blockade in der Ukraine vermieden werden? Bundeslandwirtschaftsminister Özdemir im ZDF Heute Journal.

Angesichts der Getreidekrise in der Ukraine wird nach Möglichkeiten gesucht, blockierte Lieferungen in das kriegsgebeutelte Land zu exportieren. Warum: Die Ukraine ist eines der wichtigsten Getreide exportierenden Länder der Welt. Der Krieg hat bereits zu Nahrungsmittelknappheit geführt, auch in Afrika.

Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) sagte im ZDF Today Journal, die Frage sei jetzt:

Durch eine Umstrukturierung der Lieferketten und beispielsweise durch den Import von mehr Weizen aus Ländern wie Indien und China sieht Özdemir eine mögliche Ergänzung: „Das eine schließt das andere nicht aus“.

Um die Weltgetreideversorgung zu sichern, schlägt sie zudem vor, „Korn auf Korn“ anzubauen. Bedeutet: keine veränderte Fruchtfolge, sondern das gleiche Getreide zweimal hintereinander auf einem Feld anpflanzen. Dieses Vorgehen wird unter anderem von der Welthungerhilfe kritisiert, weil es den Boden schädigt und ausbeutet.

Das aktuelle Ziel muss das Ende des Krieges in der Ukraine sein.

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