Sonntag, November 28, 2021
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Corona-Politik der Ampel Grünen-Spitze schließt Lockdown nicht für alle aus

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Die Zeichen stehen auf Lockdown: Die Doppelspitze der Grünen hält die Abschaltung großer Teile des öffentlichen Lebens bald für möglich. Unter Umständen müsse sie „so schnell wie möglich“ verschärft werden.

Laut „Spiegel“ hält die Grünen-Co-Vorsitzende und designierte Außenministerin Annalena Baerbock einen weiteren Lockdown oder die Einführung der allgemeinen Impfpflicht nicht für ausgeschlossen. „Ich schließe nicht aus, dass weitere Schritte erforderlich sind, möglicherweise weitreichender“, sagte Baerbock dem Nachrichtenmagazin auf die Frage, ob es einen weiteren Lockdown ausschließen würde. „Deshalb ist es so wichtig, die nächsten Tage zu nutzen, um sich ein ehrliches Bild zu machen.“

Auch eine generelle Impfpflicht schließen die Grünen nicht aus, sagt Baerbock. „Aber akut hilft es nicht, die vierte Welle zu bremsen.“

Der andere Grünen-Chef, Robert Habeck, zeigte sich im Interview mit dem „Spiegel“ offen für eine generelle Impfpflicht – dämpfte aber die Hoffnungen auf eine schnelle Wirkung. „Selbst wenn morgen Impfpflicht wäre, wäre es zu spät, um die vierte Welle zu durchbrechen.“ Das Ziel muss nun sein, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. „Wir müssen Zeit gewinnen, um zu pushen.“

2G und 2G-plus könnten in weiten Bereichen helfen, 3G-Regeln und Prüfpflichten. Gelingt dies nicht, „muss es so schnell wie möglich verschärft werden“, sagte Habeck. Dann geht es nicht mehr um differenzierte Kontaktbeschränkungen, sondern um pauschale Maßnahmen.

In der Talkshow „Maybrit Illner“ schloss die künftige Wirtschaftsministerin Habeck einen Lockdown inklusive der Schließung des Einzelhandels nicht aus. Lies hier mehr dazu.

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