Samstag, Dezember 10, 2022
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"Das ist Grausamkeit" 20 Zivilisten bei Beschuss durch eine Autokolonne getötet

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Bei Kupkansk werden mehrere Autos von Raketen getroffen, die Opfer sind Zivilisten. Der Konvoi soll auf dem Weg in russisch kontrolliertes Gebiet gewesen sein. Beide Seiten machen sich gegenseitig für den Angriff verantwortlich.

Ukrainische Behörden haben die russische Armee beschuldigt, 20 Menschen getötet zu haben, als sie eine zivile Autokolonne in der Nähe der Stadt Kupjansk beschoss. Die Zivilisten versuchten, vor russischen Angriffen zu fliehen, sagte der ukrainische Regionalgouverneur Oleh Sinegubow auf dem Nachrichtensender Telegram. „Das ist eine Grausamkeit, die keine Rechtfertigung hat.“

Die Angaben zu den Toten sind vorläufig. Ermittler und Experten seien zu dem Ort in der Region Charkiw gereist, um den Fall zu untersuchen, sagte Sinegubov. Auch nach dem Abzug russischer Truppen, die dort im September eine schwere Niederlage erlitten, wurde das Gebiet weiterhin stark beschossen. Dies wird auch durch die Angaben des russischen Verteidigungsministeriums zum Krieg gegen die Ukraine bestätigt. Aus Moskau gab es zunächst keine Informationen zu dem Fall bei Kupjansk. Die ukrainischen Informationen seien nicht unabhängig verifizierbar.

Nach Angaben des Präsidialamts in Kiew trafen 16 russische S-300-Flugabwehrraketen die Fahrzeuge. Die pro-russischen Behörden beschuldigten ihrerseits die Ukraine, für den „Terroranschlag“ verantwortlich zu sein. Beide Seiten veröffentlichten Fotos von zerstörten Autos und daneben liegenden Leichen, die die Nachwirkungen des Angriffs zeigen sollen.

Bei einem Raketenangriff auf einen zivilen Autokonvoi in der südukrainischen Stadt Saporischschja sind nach ukrainischen Angaben am Freitag 30 Menschen getötet worden. Nach neuesten Polizeiberichten vom Samstag wurden mehr als 100 Menschen verletzt. Der Gouverneur der Regionalverwaltung von Saporischschja, Olexander Starukh, machte russische Truppen für den Angriff verantwortlich. Diese Informationen konnten nicht unabhängig überprüft werden.

Die Oblast Saporischschja ist neben Cherson, Donezk und Luhansk eine von vier Oblasten, die am Freitagnachmittag offiziell von Russland annektiert wurden. Bisher haben russische Truppen rund 70 Prozent der Region besetzt – nicht aber die Regionalhauptstadt Saporischschja selbst.

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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