Dienstag, September 27, 2022
StartNACHRICHTENDebatte im Bundestag: Live: gesetzliche Krankenkassen stabilisieren

Debatte im Bundestag: Live: gesetzliche Krankenkassen stabilisieren

- Anzeige -

Das Projekt von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach sieht vor, den Zusatzbeitrag der Krankenkassen zu erhöhen. Zudem will der Bund seinen Zuschuss zur GKV erhöhen.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat eine Rekorddefizit in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (GKV) zu kämpfen: Sie dürfte im nächsten Jahr steigen 17 Milliarden Euro Menge.

Als Hauptgrund nennt er die großzügige Ausgabenpolitik der ehemaligen Bundesregierung. Der Bundestag empfiehlt es 9 Uhr erstmals auf dem Gesetzentwurf, mit dem der Minister die Finanzen der GKV stabilisieren will. Ihr Konzept sieht keine Leistungskürzungen für Versicherungsnehmer vor.

Ein Teil des Defizits muss durch eine Erhöhung des Zusatzbeitrags für die Einzelkrankenversicherung ausgeglichen werden. Lauterbach rechnet mit einem Anstieg um durchschnittlich 0,3 Prozentpunkte. Die Hälfte trägt der Versicherte, die andere Hälfte der Arbeitgeber.

Die Erhöhung um 0,3 Prozentpunkte würde durchschnittlicher Zusatzbeitrag An 1,6 Prozent Zunahme. Zusammen mit dem allgemeinen Beitragssatz von 14,6 Prozent würde der Gesamtbeitrag der gesetzlichen Krankenversicherung auf 16,2 Prozent steigen. Erhöht eine Kasse ihren Zusatzbeitrag, hat der Versicherungsnehmer das Recht, zu einer anderen zu wechseln.

Mehr Bundesgeld

Der Bundeszuschuss von derzeit 14,5 Milliarden Euro wird im nächsten Jahr steigen zwei Milliarden Euro angehoben. Die Bundesregierung gewährt der GKV zudem für 2023 ein zinsloses Darlehen in Höhe von einer Milliarde Euro an den Gesundheitsfonds.

Eigene Beiträge finanzieren

Die Krankenkassen müssen einen Solidaritätsbeitrag von entrichten vier Milliarden Euro aus ihren Reserven bezahlen. Außerdem werden Mittel aus dem Gesundheitsfonds für 2,4 Milliarden Euro eingesetzt.

Rabatte auf Arzneimittelpreise

Der Herstellerrabatt, den pharmazeutische Unternehmen den gesetzlichen Krankenkassen für patentgeschützte Arzneimittel gewähren müssen, wird von sieben auf ein Jahr erhöht zwölf Prozent hoch. Der Apothekenrabatt von 1,77 Euro pro Arzneimittelpackung wird für zwei Jahre auf 2 Euro erhöht.

Dadurch erhalten die Krankenkassen einen größeren Rabatt auf verschreibungspflichtige Medikamente. Das Moratorium für Arzneimittelpreiserhöhungen wird bis Ende 2026 verlängert.

Beschränkungen der Vergütung von Ärzten

Die zusätzliche Vergütung, die Ärzte für neue Patienten erhalten, wird abgeschafft. Bisher haben sie Mittel außerhalb ihres Budgets erhalten. Auch der Steuerzuwachs für Zahnärzte wird begrenzt.

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
ZUGEHÖRIGE ARTIKEL

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Anzeige

Am beliebtesten

Letzte Kommentare