Mittwoch, Oktober 20, 2021
StartNACHRICHTENDer Handel globalisiert sich - Altkanzler Schröder hat eine Theorie zum Gaspreisanstieg

Der Handel globalisiert sich – Altkanzler Schröder hat eine Theorie zum Gaspreisanstieg

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Altkanzler Gerhard Schröder hat sich zu den Gaspreisen geäußert. Er bewertet die Lage in Deutschland weltweit und sieht starke Verbindungen zu China.

Altkanzler Gerhard Schröder sieht die Hauptursache für den stark gestiegenen Gaspreis in der wachsenden Nachfrage aus China. Die aktuelle Situation mache deutlich, dass der Gashandel immer globaler werde, schreibt Schröder in einem Gastbeitrag für das „Handelsblatt“ am Dienstag. „Hier steht Europa im harten Wettbewerb mit anderen Weltregionen, deren Energiehunger unbefriedigt ist.“

Er gehe davon aus, dass sich die Lage am Gasmarkt „sukzessive erholen wird“. Die Kritik an Russland im Zusammenhang mit der angespannten Lage auf den globalen Gasmärkten hält der Altkanzler für ungerechtfertigt. Russland „zerfallt als Feind eines Kaltgaskrieges“, schreibt die Altkanzlerin.

Er ist Aufsichtsratsvorsitzender der Gaspipeline-Unternehmen Nord Stream und Nord Stream 2 sowie des russischen Ölkonzerns Rosneft. Er unterhält enge persönliche Kontakte zum russischen Präsidenten Wladimir Putin.

Der Altkanzler förderte Erdgas als Energieträger: „Auch wenn wir unsere ambitionierten Klimaschutzziele erreichen wollen, brauchen wir Erdgas als klimafreundlichsten fossilen Energieträger für die Übergangszeit – die voraussichtlich drei Jahrzehnte dauern wird.“ ,“ er schrieb.

Die umstrittene Gaspipeline Nord Stream 2 ist wie jede andere zusätzliche Pipeline gut für den europäischen Markt: „Je mehr Quellen und Lieferwege wir haben, desto besser ist es für die Europäische Union, vor allem aber für den Endkunden die Preise. „

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