Donnerstag, Dezember 8, 2022
StartNACHRICHTENDeutschland übernimmt ESA-Ratschlag: Habeck: Muss eine führende Rolle in der Raumfahrt einnehmen

Deutschland übernimmt ESA-Ratschlag: Habeck: Muss eine führende Rolle in der Raumfahrt einnehmen

- Anzeige -

Deutschland übernimmt die Führung beim ESA-Ministerrat zur Zukunft der europäischen Raumfahrt. Wirtschaftsminister Habeck betont die große Bedeutung der Raumfahrt.

Die europäische Weltraumorganisation ESA diskutiert auf ihrem Ministerratstreffen in Paris über neue Missionen und ein größeres Budget. Deutschland übernimmt bei dem Treffen auch die Führung des ESA-Rates für die nächsten drei Jahre von Frankreich.

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) nimmt an der Konferenz teil. ZDFtoday sagte, es sei „ein wichtiges Treffen“ gewesen und betonte die Bedeutung der Raumfahrt und der europäischen Souveränität bei der Auseinandersetzung mit Kommunikationssicherheitssatelliten:

Habeck sagte weiter, dass es wichtig sei, Klimadaten aus dem All zu gewinnen und auszuwerten: „Klimadaten bedeuten nicht nur zu beobachten, sondern auch zu erkennen, wo beispielsweise die Emittenten auf der Erde stehen, damit wir die Nachhaltigkeit aus dem All nutzen können die Klimapolitik auf dem Planeten Erde“.

Im Interview mit ZDFheute erklärt Robert Habeck, wie viel Geld Deutschland künftig in die Raumfahrt investieren will:

ZDF heute: Herr Habeck, sind Sie bereit, etwas mehr Geld zu investieren? Geht Deutschland einen Schritt weiter, um noch weiter zu gehen?

Robert habeck: Ja, so ist es. Natürlich sind die Haushaltsverhandlungen in Deutschland gerade abgeschlossen. Aber wir reden über einen langen Zeitraum, und ich denke, dann wird die Lücke definitiv geschlossen. Wir werden die Projekte jedenfalls nicht scheitern lassen, weil wir in den Budgetverhandlungen nicht weit sind. Dazu gehören zum Beispiel Mondstartprojekte.

ZDF heute: Wie wichtig ist Ihnen, dass die bemannte Raumfahrt in Europa weiter voranschreitet? Und auch in Deutschland – dass es deutsche Astronauten gibt, die weiterhin zur ISS und vielleicht zum Mond fliegen?

habeck: Es muss immer zielgerichtet sein, also müssen wir immer wissen, was wir im Raum machen, welche Strategie wir verfolgen.

Allerdings ist es natürlich für Europa und für Deutschland in Europa relevant, dass wir in den strategisch identifizierten Bereichen Nachhaltigkeit, Sicherheit und Souveränität eine Rolle spielen. Dass wir da sind und nicht nur da, sondern auch ein Stück weit eine führende Rolle spielen. Und eine führende Rolle bedeutet auch, diese Rolle bei den Astronauten zu unterstützen.

Das Interview führte Susanne Freitag.

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
ZUGEHÖRIGE ARTIKEL

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Anzeige

Am beliebtesten

Letzte Kommentare