Freitag, Juni 24, 2022
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Die Ukraine droht den Krieg mit Russland zu verlieren: Militärbeamter

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Russlands Angriff auf die Ukraine ist zu einem Artilleriekrieg geworden, und die Ukraine droht zu verlieren, so der stellvertretende Leiter des ukrainischen Militärgeheimdienstes.

Vadym Skibitsky hat erzählt Der Wächter in einem am Freitag veröffentlichten Interview, dass die Ukraine bei ihrer Gegenoffensive gegen Russland jetzt stark auf Waffen angewiesen ist, die vom Westen bereitgestellt werden. Laut dem Beamten übertrifft Russland unterdessen die Ukraine in Bezug auf Artillerielieferungen.

„Alles hängt jetzt davon ab, was [the West] gibt uns“, sagte Skibitsky. „Die Ukraine hat ein Artilleriegeschütz auf 10 bis 15 russische Artilleriegeschütze. Unsere westlichen Partner haben uns etwa 10 Prozent von dem gegeben, was sie haben.“

Während es Anzeichen dafür gibt, dass weder Russland noch die Ukraine derzeit bereit sind, einen entscheidenden Sieg in dem Konflikt zu erringen, deuten Skibitskys Kommentare darauf hin, dass Waffen oder deren Mangel als Wendepunkt im anhaltenden „Artilleriekrieg“ dienen könnten. Karten mit Bewertungen der territorialen Kontrolle in der Ukraine, die täglich vom Institute for the Study of War geteilt werden, zeigen, dass Russland und die Ukraine in den letzten Wochen nur in kleinen Schritten Land gewonnen und verloren haben.

Skibitsky erzählt Der Wächter dass die Ukraine jeden Tag zwischen 5.000 und 6.000 Artilleriegeschosse einsetzt. Sie haben fast keine eigene Artilleriemunition mehr und verwenden NATO-Standardgranaten des Kalibers 155, sagte er.

Skibitsky sagte, dass die Lagerbestände sogar bei den westlichen Waffenlieferanten der Ukraine langsam zur Neige gehen.

„Europa liefert auch Granaten mit geringerem Kaliber, aber da Europa zur Neige geht, wird die Menge immer kleiner“, sagte er.

Im vergangenen Monat unterzeichnete US-Präsident Joe Biden ein 40-Milliarden-Dollar-Hilfspaket für die Ukraine. Außerdem kündigte er am 1. Juni ein zusätzliches Sicherheitshilfepaket für das Land im Wert von 700 Millionen US-Dollar an. Skibitsky erwähnte die US-Hilfe in dem Interview nicht und auch nicht, ob sie voraussichtlich einen signifikanten Einfluss auf den Kampf der Ukraine gegen Russland haben wird.

Während die Ukraine ihre Munitions- und Waffenvorräte aufbraucht, sieht sie Berichten zufolge auch täglich schwere Verluste an Arbeitskräften. Ein Berater des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj sagte der BBC diese Woche, dass jeden Tag 100 bis 200 ukrainische Soldaten an der Frontlinie des Krieges getötet werden.

Russland hat sich derweil weitgehend zurückgehalten, sich zu den eigenen Truppenverlusten zu äußern.

Das ukrainische Verteidigungsministerium teilte am Mittwoch in einem Facebook-Beitrag mit, dass etwa 31.500 russische Soldaten im Krieg getötet worden seien. Russland veröffentlichte zuletzt am 25. März eine Zahl der Todesopfer und sagte, dass 1.351 russische Soldaten und Offiziere in der Ukraine getötet worden seien, berichtete Radio Free Europe.

TheAktuelleNews hat das russische Verteidigungsministerium und den ukrainischen Verteidigungsgeheimdienst um einen Kommentar gebeten.

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