Freitag, Juni 24, 2022
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Die Wetterwoche im Schnellcheck Auf die Hitze folgen Sommergewitter

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Kaltfront „Nana“ bringt zunächst frische Temperaturen nach Deutschland. Doch warme Luft aus Spanien sorgt ab Mitte der Woche für einen Wetterumschwung. Selbst Spitzenwerte über 35 Grad seien möglich, sagt ntv-Wetterexperte Björn Alexander.

Das Wochenende nach Fronleichnam, das – je nach Bundesland – auch ein langes Wochenende sein kann, hat enormes Hitzepotenzial. Zumindest einige Wettercomputer für Deutschland haben Spitzenwerte von über 35 Grad im Rennen. Entscheidend ist dabei, ob und inwieweit die von der Sahara ausgehende Hitzeblase über Südwesteuropa hierzulande eine Rolle spielen kann.

Ausgangspunkt für die heiße Luft wären Spanien und Portugal, wo zum Wochenstart brütende Hitze von bis zu 43 Grad den Ton angibt. Und während sich das Wetter auf der Iberischen Halbinsel zur Wochenmitte hin allmählich abkühlt, spielen einige Wettercomputer mit dem Gedanken, diese Hitzewelle – in etwas abgeschwächter Form – über Frankreich direkt nach Deutschland zu transportieren.

Sollte das tatsächlich so sein, sind in der Spitze am Samstag Spitzenwerte von bis zu 37 oder 38 Grad denkbar. Das entspricht in etwa den Rekordwerten für das zweite Junidrittel, die oft im Bereich um 34 bis 38 Grad liegen. Mehr geht also kaum.

Und den weiteren Berechnungen nach zu urteilen, könnte es sich um eine ziemlich signifikante Hitzespitze handeln. Denn ab Sonntag sorgen die Trends aus dem Westen für eine spürbare Abkühlung mit entsprechenden Begleiterscheinungen durch heftige Sommergewitter.

Es ist also eine bewegende Entwicklung, die ab Dienstag Fahrt aufnehmen wird. Davor sorgt die Kaltfront vom Tief „Nana“ für frischere Temperaturen, die wir zum Lüften nutzen sollten. Spätestens ab Mittwoch fällt die 30er-Marke aus Südwesten immer häufiger. Und wenn die Hitzespitze am Samstag – wie errechnet – erreicht wird, dann wäre es auch eine ausgewachsene Hitzewelle mit mindestens drei Tagen 30 Grad und mehr.

Wer den Werten von 30 Grad und mehr entkommen möchte, dem bleibt nur noch der Weg weit in den Norden, wo es mit rund 20 bis 26 Grad noch eher Frühsommer ist. Ansonsten bringt Sie der Hochsommer vorübergehend in Schwung. Hier ist der Wetterplan für die neue Woche

Montagnacht: Unwettergefahr im Süden

Die Kaltfront vom Tief „Nana“ verursacht im Süden einen Aufruhr. Hier ist in der Nacht mit heftigen Gewittern mit Unwetterpotential zu rechnen. Auch im Norden gibt es Schauer und vereinzelte Gewitter, während es im Rest des Landes teilweise trocken und klar bleibt. Es kühlt auf 15 bis 9 Grad ab.

Montag: Gewitter bleiben zunächst aktiv

Vor allem über die Nordhälfte und in Richtung Erzgebirge und Alpen wird es unterwegs zunächst einige Gewitter geben. Aber später wird es, wie im Rest des Landes, freundlicher und trockener. Bei teils flottem Wind erreichen die Temperaturen Höchstwerte zwischen 16 Grad beim Nordlicht und 26 Grad im Breisgau.

Dienstag: Der Sommer nimmt Fahrt auf

Abgesehen vom letzten Regen im Norden läuft es meistens gut. Das spüren wir auch bei den Temperaturen. Sie sind mit 17 bis 28 Grad auf dem Weg nach oben; wo es im Südwesten am wärmsten ist.

Mittwoch und Donnerstag: Sonne und Hitze sind auf der Überholspur

Abgesehen von lokalen Hitzegewittern im Süden und Südosten hat der Sommer fulminant begonnen und uns nicht nur viel Sonne, sondern auch steigende Temperaturen beschert. Vielerorts liegt es im sommerlich warmen bis heißen Bereich zwischen 25 und 32 Grad. Nur der Norden ist mit 20 bis 24 Grad weniger überhitzt.

Freitag und Samstag: Höhepunkt der Hitzewelle

Jetzt könnte die Hochsommerluft so richtig nach Deutschland schwappen. Immer öfter fällt die Hitzemarke von 30 Grad – am Oberrhein wird sie bereits dauerhaft überschritten, bevor der Höhepunkt von bis zu 38 Grad am Samstag den Südwesten erreicht. Gleichzeitig wird die Luft im Westen und Nordwesten zunehmend schwüler und neigt zu Gewittern, die aufgrund kühlerer Luft am Sonntag ein Ende haben dürften.

Sonntag und Montag: Unwetter schicken den Sommer ins Abseits

Über die Details sind sich die Prognosen freilich noch uneins. Die grobe Fahrtrichtung ist jedoch, dass sich aus Westen und Nordwesten kühlere Luft ausbreitet mit der Gefahr heftiger Gewitter inklusive Starkregen, Hagel und Windböen. Aktuell wären für Sonntag maximal 16 bis knapp 30 Grad am Start. Die folgende Woche startet – nach aktuellem Stand – mit 14 bis 23 Grad.

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