Montag, Januar 24, 2022
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"Diese Phase muss beendet werden" Lindner lehnt neue Corona-Hilfen ab

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Bundesfinanzminister Lindner sieht in der Corona-Krise wenig Spielraum für neue Subventionen. Mit Geld könne man auf Dauer nicht alles lösen, sagt er und verweist auf die schwierige Rückkehr zur Schuldenbremse im nächsten Jahr.

Bundesfinanzminister Christian Lindner hat sich skeptisch gegenüber neuen Ausgabenprogrammen zur Bekämpfung der Corona-Krise geäußert. „Wir haben uns während der Pandemie an hohe Staatsleistungen gewöhnt. Diese Phase muss ein Ende haben“, sagte der FDP-Politiker der „Welt am Sonntag“.

In diesem Jahr ist der Umfang bereits eng. 2023 werde die Situation durch die Rückkehr zur Schuldenbremse noch herausfordernder, sagte der Minister. „Deshalb sehe ich das Angebot neuer Boni, Subventionen und Programme kritisch.“ Mit Geld kann man auf Dauer nicht alles lösen.

Lindner beantwortete eine Frage zu einem Bonus für Corona-Impfungen. „Es gibt keine Überlegungen in der Bundesregierung“, sagte er. Er hält es für dringender, die Einsicht der Menschen zu suchen und die Infrastruktur zu verbessern.

Mit Blick auf die Wirtschaft kündigte Lindner ein bald auf den Weg gebrachtes Corona-Steuergesetz an. Damit soll es beispielsweise möglich sein, laufende Verluste mit früheren Steuergewinnen zu verrechnen. „Das ist für viele Unternehmen wichtig.“ Außerdem wird er vorschlagen, die Homeoffice-Flatrate zu verlängern und mehr Zeit für die Abgabe der Steuererklärung einzuräumen.

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