Donnerstag, Januar 27, 2022
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Drohnachrichten Webseiten der ukrainischen Regierung gehackt

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Auf der Website des ukrainischen Außenministeriums ist kurzzeitig eine Drohnachricht zu lesen, andere Regierungswebsites sind am Vormittag nicht erreichbar. Eine Spezialeinheit soll klären, wer hinter dem Cyberangriff steckt.

Mehrere Websites der ukrainischen Regierung waren in der Nacht das Ziel eines massiven Cyberangriffs. Das Ministerium für Bildung und Forschung in Kiew teilte auf seiner Facebook-Seite mit, dass die Website des Ministeriums nach dem „weit verbreiteten“ Angriff vorübergehend nicht erreichbar sei. Auch die Website des Außenministeriums war nicht abrufbar. Am frühen Morgen waren dort zeitweise auf Ukrainisch, Russisch und Polnisch die Worte „Fürchte dich und rechne mit dem Schlimmsten“ zu lesen. Auch die Websites des Katastrophenschutzministeriums und des Kabinetts waren nicht erreichbar.

Der Cyberangriff erfolgt vor dem Hintergrund der verschärften Spannungen zwischen Russland und dem Westen im Ukraine-Konflikt. Bei einem massiven russischen Truppenaufmarsch an der Grenze zur Ukraine gibt es Befürchtungen, dass Moskau das Nachbarland angreifen könnte. Mehrere diplomatische Krisengespräche in den vergangenen Tagen sollten Spannungen entschärfen, brachten aber keinen Durchbruch.

Eine auf Cyberangriffe spezialisierte Polizeieinheit habe Ermittlungen aufgenommen, teilte das Energieministerium mit. Wer hinter dem Angriff steckt, ist unklar. Wie ukrainische Medien berichteten, machte das Außenministerium zunächst eine Durchsage auf Russisch, Polnisch und Ukrainisch. Darin stand: „Alle Daten auf dem Computer sind zerstört, es ist unmöglich, sie wiederherzustellen.“

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