Freitag, August 12, 2022
StartNACHRICHTENEinsatz im Berliner Grunewald Brand weitgehend gelöscht - weitere Gefahr am Explosionsort

Einsatz im Berliner Grunewald Brand weitgehend gelöscht – weitere Gefahr am Explosionsort

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Die Berliner Feuerwehr macht Fortschritte im Kampf gegen die Flammen im Grunewald. Die Brandstelle, an der die Brände ausbrachen, ist jedoch noch immer schwer zugänglich. Ein Abrissexperte soll sich nun mit einem gepanzerten Fahrzeug dem Platz nähern und sich ein Bild von der Lage machen.

Große Teile des Feuers im Berliner Grunewald sind mittlerweile gelöscht – die örtliche Sprengstelle ist nach Angaben der Feuerwehr noch immer ein großes Problem. In der Nacht bekämpfte die Feuerwehr die Waldbrände in der Nähe des Platzes. „Diese Brände sind seit heute Morgen fast gelöscht“, sagte Feuerwehrsprecher Thomas Kirstein. Es gibt nur wenige Glut und kleine Feuer auf dem Boden. Demnach hatte es auf einer Gesamtfläche von etwa 42 Hektar gebrannt.

Im Mittelpunkt der Arbeiten steht nun die Sprengstelle, um die eine Sperrzone mit einem Radius von 1.000 Metern gezogen wurde, um die Gefahr einer Explosion zu vermeiden. „Wir müssen damit rechnen, dass weiterhin Detonationen und Trümmer fliegen“, teilte die Feuerwehr mit.

Ziel sei es, sich am Vormittag ein genaueres Bild der Lage von der Sprengstelle zu machen, sagte Kirstein nach der morgendlichen Einweisung von Feuerwehr, Polizei und Bundesheer. Der Abbruchsachverständige der Polizei soll mit einem gepanzerten Fahrzeug der Bundeswehr an die Sprengstelle vorfahren und sich einen ersten Eindruck von der Außengrenze verschaffen und eine Einschätzung abgeben. Dieser Plan wurde am Donnerstagabend annulliert.

Zudem habe die Feuerwehr ein Löschfahrzeug eines privaten Unternehmens angefordert, das in explosionsgefährdeten Bereichen eingesetzt werde, sagte Kirstein. Außerdem sollen drei niedersächsische Roboter, die ebenfalls löschen können, in das Sperrgebiet in Richtung Sprengstoffstelle fahren. Auch andere Bergepanzer der Bundeswehr sind im Einsatz.

Kirstein betonte, dass dieser Brand eine „ganz besondere Situation und Herausforderung“ für die Feuerwehr sei. Außerdem sind 150 Feuerwehrleute im Einsatz. Das Auffrischen des Windes am Morgen ist ungünstig, weil die Gefahr besteht, dass das Feuer wieder aufflammt.

Die Feuerwehr hofft, im Laufe des Tages die Autobahn Avus und den Bahnverkehr im Südwesten Berlins wieder öffnen zu können. Das hänge auch von dem jetzt zu erstellenden Lagebild ab, sagte Kirstein dem RBB.

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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