Montag, November 29, 2021
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Elf Tote bei Feuer in einer Mine in Sibirien

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Bei einem schweren Unfall in einem russischen Kohlebergwerk kamen mindestens elf Menschen ums Leben. Unter der Erde war ein Feuer ausgebrochen. Dutzende von Kumpels sind immer noch in der Mine gefangen.

Bei einem Brand in einem Kohlebergwerk in Sibirien seien elf Menschen ums Leben gekommen und mehr als 40 verletzt worden. Dutzende weitere Bergleute seien noch immer in der Mine eingesperrt, teilten die Behörden der Region Kemerowo im Südwesten Sibiriens mit. Die Rettungsmaßnahmen wurden am Nachmittag wegen Explosionsgefahr eingestellt, berichtete die Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf den Minenbetreiber.

Zuvor hatte sich unter der Erde eine Kohlenstaubexplosion ereignet. 46 Bergleute seien noch immer in den Tiefen gefangen, sagte der Gouverneur von Kemerowo, Sergej Ziwiljow, im Kurznachrichtendienst Telegram. Zum Unfallzeitpunkt befanden sich insgesamt 285 Menschen unter der Erde. 239 von ihnen wurden in Sicherheit gebracht. 49 Menschen benötigten medizinische Hilfe. Russlands amtierender Minister für Katastrophenschutz, Alexander Tschuprijan, sprach von 44 Bergleuten, die in Krankenhäuser eingeliefert wurden.

Die offizielle russische Nachrichtenagentur Tass berichtete unter Berufung auf einen ungenannten Beamten, dass Kohlenstaub Feuer gefangen habe und sich der Rauch über die Lüftungsanlage schnell durch die Mine ausgebreitet habe. Der russische Untersuchungsausschuss leitete eine strafrechtliche Untersuchung des Feuers ein. Es gab Vorwürfe, dass Sicherheitsvorschriften nicht eingehalten wurden.

Der russische Präsident Wladimir Putin sprach den Angehörigen der getöteten Bergleute sein Beileid aus, wie sein Sprecher Dmitri Peskow mitteilte. Im Jahr 2016 kamen 36 Bergleute bei einer Reihe von Methanexplosionen in einem Kohlebergwerk in Nordrussland ums Leben.

Nach dem Vorfall untersuchten die Behörden die Sicherheit der 58 Kohlebergwerke des Landes und erklärten 20 von ihnen oder 34 Prozent für potenziell unsicher. Medienberichten zufolge gehörte die inzwischen betroffene Mine Listvyashnaya in Kemerowo nicht zu diesen Minen. Die letzte Sicherheitskontrolle fand am 19. November statt.



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