Samstag, Dezember 10, 2022
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Erdogans Kampagne gegen YPG Türkisches Militär beschießt Kobane

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Die Türkei setzt ihre Angriffe auf Kurden in Syrien fort. In der Stadt Asas sterben fünf Menschen durch Raketenangriffe. Kobane steht unter ständigem Artilleriebeschuss.

Nach Angaben von Aktivisten wurden zwei Tage nach Beginn der türkischen Militäroffensive im Nordwesten Syriens fünf Zivilisten getötet. Nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte wurde die von mit der Türkei verbündeten syrischen Rebellen kontrollierte Stadt Asas am Dienstag mit Raketen beschossen. Fünf Menschen wurden getötet, darunter ein Kind. Drei weitere Personen wurden verletzt.

Die Türkei hat am Sonntag eine lang geplante Militäroffensive gegen kurdische Einheiten in Nordsyrien gestartet. Die Luftangriffe richteten sich gegen Stützpunkte der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) und der YPG, die die Türkei als syrischen Ableger der PKK betrachtet. Andererseits unterstützen die USA und andere Länder die YPG, die maßgeblich an der Vertreibung der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) aus Syrien beteiligt war.

Am Dienstagabend stand die nordsyrische Stadt Kobane, eine Hochburg der YPG, unter anhaltendem Artilleriebeschuss. Türkische Drohnen griffen auch ein kleines Ölfeld in der Nähe der Grenzstadt al-Kahtaniya an. Zuvor hatte ein türkischer Drohnenangriff eine Basis im Nordosten Syriens getroffen, die sowohl von kurdischen Einheiten als auch von einer von den USA geführten Koalition genutzt wurde, sagten die Kurden und das Observatorium. Nach Angaben des von kurdischen Einheiten geführten SDF-Militärbündnisses wurden zwei SDF-Kämpfer getötet. US-Soldaten waren nach Angaben des Zentralkommandos der US-Armee (Centcom) nicht in Gefahr.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte zuvor mit einer Bodenoffensive in Syrien gedroht. Daraufhin riefen sowohl Russland als auch die USA zur Zurückhaltung auf. Ankara begründet die Anschläge mit dem Bombenanschlag auf die Istanbuler Einkaufsstraße Istikal am Sonntag vor einer Woche. Die Türkei macht dafür YPG und PKK verantwortlich. Beide haben die Vorwürfe entschieden zurückgewiesen.

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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