Mittwoch, Oktober 20, 2021
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Ermittler schlagen IS-Vize vom Geheimdienst im Ausland festgenommen vor

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Er ist die Nummer zwei im Islamischen Staat und wacht als Schatzmeister über die Einnahmen der Islamisten. Die USA suchen seit Jahren mit einem Millionen-Kopfgeld nach Mohammed al-Jaburi – dem irakischen Geheimdienst gelingt es offenbar, ihn im Ausland festzunehmen.

Nach Angaben von Ministerpräsident Mustafa al-Kasimi haben irakische Sicherheitskräfte den stellvertretenden Chef der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) festgenommen. Geheimdienstmitarbeiter hätten Sami Jasim Mohammed al-Jaburi bei einer „komplexen Operation“ im Ausland erwischt, teilte Al-Kasimi auf Twitter mit. Al-Kasimi sagte nicht, wo und wann die Operation stattfand. Gleichzeitig veröffentlichte das Medienbüro der irakischen Sicherheitskräfte ein Foto, das Al-Jaburi angeblich in gelber Häftlingsuniform mit zerzausten Haaren und weißem Bart zeigt.

Al-Jaburi war Stellvertreter und enger Vertrauter des IS-Chefs Abu Bakr al-Baghdadi, der im Herbst 2019 bei einem Einsatz von US-Spezialeinheiten in Syrien getötet wurde. Nach US-Informationen übersah er die Finanzen der Terrormiliz und deren Geschäfte mit Öl, Gas, Antike und Bodenschätzen. Das US-Finanzministerium hatte ihn 2015 zum Verantwortlichen für die Finanzangelegenheiten des IS ernannt.

Die USA hatten ihm ein Kopfgeld von fünf Millionen Dollar ausgesetzt. Vor einigen Jahren hatte der IS weite Gebiete im Irak und in Syrien regiert und dort ein Kalifat ausgerufen. Die Islamisten sind dort inzwischen militärisch besiegt, aber immer noch aktiv und verüben Angriffe.

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