Samstag, November 26, 2022
StartNACHRICHTEN"Erpressung" bei One-Love-Binde: DFB vs. FIFA: Rechtspassagen verifiziert

„Erpressung“ bei One-Love-Binde: DFB vs. FIFA: Rechtspassagen verifiziert

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Der Streit um das Verbot der „One Love“-Augenbinde bei der WM in Katar spitzt sich zu: Der DFB erwägt rechtliche Schritte und sieht „Erpressung“ durch die FIFA.

Der „One Love“-Streit zwischen dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) und dem Weltverband FIFA könnte vor Gericht enden. „Die FIFA hat uns das Führen eines Diversity- und Menschenrechtszeichens untersagt. Sie haben dies mit massiven Androhungen sportlicher Sanktionen kombiniert, ohne diese zu konkretisieren. Der DFB prüft, ob dieses Vorgehen der FIFA rechtmäßig war“, sagte DFB-Mediendirektor Steffen Simon.

Nach Angaben der „Bild“-Zeitung wird die Hypothese eines Antrags auf einstweiligen Rechtsschutz von der Ad-hoc-Sektion des Cas. Dieser ist für Rechtsstreitigkeiten während der WM zuständig. Laut Cas wird die Jury innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung der Bewerbung eine Entscheidung treffen. Der Präsident der Kommission kann diese Frist verlängern, „wenn die Umstände dies erfordern“.

DFB-Mediendirektor Steffen Simon hatte zuvor den Verzicht auf das „One Love“-Kapitänsamt bei der WM damit begründet, man sei „von der FIFA massiv bedroht“ worden.

Am Abend vor dem Montagsspiel der Engländer, deren Kapitän Harry Kane ebenfalls die „One Love“-Armbinde tragen wollte, besuchte der Turnierdirektor die Engländer, warnte vor „mehrfachen Regelverstößen“ und drohte mit „massiven Sportsanktionen“.

Ob der Kapitän für das Tragen der Augenklappe eine Gelbe Karte bekommen hätte, sei nicht bekannt, ein Punktabzug sei „theoretisch“ möglich, sagte Simon. „Es gehört zum Spiel der FIFA: Assoziationen immer vage zu lassen.“ Wirtschaftssanktionen wären akzeptiert worden, aber keine sportlichen Konsequenzen für die Spieler.

Simon verteidigte in diesem Zusammenhang die Entscheidung des DFB, die „One Love“-Bandage nicht zu verwenden:

Jetzt müssen Sie sich andere Möglichkeiten überlegen, es anzukündigen. Aber er gab zu:

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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