Montag, Februar 6, 2023
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"Es gibt keine Alternative" Selenskyj will weitermachen "Leopard"- Panzer kämpfen

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Im Mittelpunkt der Ramstein-Konferenz steht die mögliche Lieferung deutscher „Leopard“-Panzer in die Ukraine. Die Entscheidung steht jedoch noch aus. Der ukrainische Präsident Selenskyj ist dennoch optimistisch.

Nach der Ukraine-Konferenz im deutschen Ramstein will Präsident Wolodymyr Selenskyj in Kiew weiter für die Lieferung deutscher „Leopard 2“-Panzer an sein Land kämpfen. Er habe bei den Gesprächen viel Verständnis für die Bedürfnisse der von Russland angegriffenen Ukraine gehört, sagte Selenskyj in seiner allabendlich in Kiew verbreiteten Videobotschaft. „Ja, wir werden immer noch um die Versorgung mit modernen Panzern kämpfen müssen, aber jeden Tag machen wir deutlicher, dass es keine Alternative zur Wahl von Panzern gibt“, sagte er.

Auf der Konferenz auf der US Air Force Base wurde keine Entscheidung über die Lieferung von Kampfpanzern getroffen. Trotzdem war Selenskyj optimistisch, dass sein Land die Panzer bekommen würde. Raketen mit größerer Reichweite seien auch nötig, um ukrainische Gebiete zu befreien, sagte er. Nicht alles, was in Ramstein diskutiert werde, sei für die Öffentlichkeit bestimmt, sagte Selenskyj. Unterm Strich aber wird der ukrainische Widerstand gegen die russische Aggression gestärkt. „Die Partner stehen fest zu ihrer Haltung, die Ukraine so lange zu unterstützen, wie es bis zu unserem Sieg dauert.“

Die Effektivität der Artillerie konnte bereits gesteigert werden. Auch gepanzerte Fahrzeuge und mehrere hundert Kampffahrzeuge wurden dem Arsenal des Landes hinzugefügt. Die Ukraine verzeichnete Erfolge mit mehreren Raketenwerfern und Flugabwehrsystemen. Selenskyj hob insbesondere eines der „größten Verteidigungspakete“ der Vereinigten Staaten hervor, das verstand, dass die „Freiheit“ nicht verloren gehen dürfe. Auch viele EU-Länder haben ihre Unterstützung verstärkt.

„Jede Vereinbarung muss so schnell wie möglich umgesetzt werden – zu unserer Verteidigung“, betonte der Präsident. Selenskyj informierte auch über ein neues Telefonat mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, der sich immer wieder als Vermittler zwischen der Ukraine und Russland für mögliche Friedensverhandlungen ins Spiel bringt. Selenskyj dankte Erdogan für die Unterstützung der Sicherheitsvision der Ukraine. Einzelheiten nannte er nicht.

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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