Freitag, Juni 24, 2022
StartNACHRICHTEN"Es ist sinnlos": Die Ukraine kündigt Rückzug aus Siewerodonezk an

"Es ist sinnlos": Die Ukraine kündigt Rückzug aus Siewerodonezk an

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00:10 Uhr: Nach einem Bericht der ukrainischen Prawda soll im Herbst sowohl in Cherson als auch in Saporischschja ein Referendum über die Unabhängigkeit der Regionen abgehalten werden. Am 11. September werden in mehreren Regionen Russlands neue Gouverneure gewählt – nach ukrainischen Militärangaben findet an diesem Tag auch in den Donbass-Regionen eine Abstimmung statt. In der Vergangenheit hatte es scharfe Kritik an Volksabstimmungen aus Kiew gegeben, auch weil keine freie Abstimmung befürchtet wurde. Nach ukrainischen Angaben gibt es Widerstand aus der Bevölkerung, für die russischen Besatzer in der Verwaltung zu arbeiten.

23 Uhr: Im Vorfeld des G7-Gipfels in Deutschland kündigten die USA weitere Waffenlieferungen an die Ukraine im Wert von 450 Millionen Dollar (rund 428 Millionen Euro) an. Dazu gehörten mehrere Raketenwerfer-Artilleriesysteme und Patrouillenboote, sagte ein hochrangiger Beamter des Weißen Hauses, John Kirby, am Donnerstag in Washington.

Die USA haben dem von Russland angegriffenen Land in den vier Kriegsmonaten nach eigenen Angaben Waffen und Ausrüstung im Wert von rund 6,1 Milliarden US-Dollar (5,8 Milliarden Euro) zugesagt oder bereits geliefert.

19:31 Uhr: Die Bayraktar-Drohne spielte eine zentrale Rolle bei der Verteidigung von Kiew. Inzwischen hat die russische Luftverteidigung dazugelernt. Lesen Sie hier mehr.

16:51 Uhr: Laut Kreml-Chef Putin haben die westlichen Industrienationen eine globale Wirtschaftskrise verursacht. China und Russland sehen die Brics-Staaten als Gegengewicht – und weisen ihnen eine Führungsrolle zu. Lesen Sie hier mehr darüber.

16:02 Uhr: Russland und Weißrussland müssen dringend gemeinsame Maßnahmen ergreifen, um ihre Verteidigungsfähigkeiten und die Kampfbereitschaft ihrer Truppen zu verbessern, sagt der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu laut russischen Nachrichtenagenturen.

Das Europäische Parlament hatte den Schritt bereits Anfang Juni unternommen und die anderen EU-Institutionen aufgefordert, auch Lobbyisten russischer Interessen aus ihren Räumlichkeiten zu verbannen. Russische Diplomaten, Beamte und Führungskräfte wurden bereits von EU-Institutionen ausgeschlossen. Andererseits wurden EU-Bürger, die die Interessen ihrer russischen Kunden in Brüssel vertreten, bisher nicht daran gehindert, ihrer Arbeit nachzugehen.

9:28 Uhr: Der albanische Ministerpräsident Edi Rama hat Pläne begrüßt, der Ukraine den EU-Kandidatenstatus zu verleihen. Vor dem EU-Westbalkan-Gipfel erinnerte er jedoch daran, dass Nordmazedonien seit fast 17 Jahren Kandidatenstatus habe und die Beitrittsverhandlungen noch nicht einmal begonnen hätten. „Ich hoffe, dass sich die Ukrainer nicht zu viele Illusionen machen“, sagt er.

4.15 Uhr: Eine Mehrheit der Deutschen sieht die deutsch-russischen Beziehungen durch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine nachhaltig beschädigt. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Zeitschrift „Internationale Politik“ halten mehr als zwei Drittel der Befragten (71 Prozent) eine Rückkehr zu den Beziehungen zwischen Moskau und Russland mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin für ausgeschlossen Berlin ist möglich, da es vor Kriegsbeginn existierte.

3.45 Uhr: Nach Angaben der russischen Nachrichtenagentur TASS stehen russische Einheiten kurz davor, das etwa zwölf Kilometer südwestlich von Lysychansk gelegene Dorf Wovchojarivka einzunehmen. In dem Bericht zitiert Tass mit der Angelegenheit vertraute Personen, die den Truppen des Separatistengebiets Lugansk nahe stehen.

Das Dorf liegt in der Nähe einer Hauptstraße, die von Lysychansk in die südwestliche Stadt Bakhmut führt. Reuters konnte die Informationen nicht unabhängig überprüfen. Der Gouverneur der Region Luhansk, Serhij Hayday, sagte, dass die russischen Streitkräfte weiterhin Reserven in der Partnerstadt Sievarodonetsk auf der anderen Seite des Flusses konzentrieren, um ukrainische Truppen einzukreisen.

3 Uhr: Die Verhandlungen zur Aufhebung der russischen Getreideblockade in der Ukraine scheinen Fortschritte zu machen. Kreise des UN-Sicherheitsrates bestätigten der Deutschen Presse-Agentur die Möglichkeit eines Treffens der Konfliktparteien gemeinsam mit UN-Generalsekretär António Guterres in der Türkei – möglicherweise schon nächste Woche. Die Gespräche befinden sich an einem Punkt, an dem der UN-Chef direkt mit Russen und Ukrainern verhandeln würde, um eine Einigung zu erzielen.

2.40 UhrNach Angaben der Betreiber wurden zwei Getreidelager im Hafen der ukrainischen Stadt Mykolajiw von Russland bombardiert. Ein Sprecher des Landwirtschaftskonzerns Viterra sagte, bei dem Angriff auf eines der Hafenterminals am Mittwoch sei eine Person leicht verletzt worden. Zwei Silos fingen Feuer und ein drittes wurde beschädigt.

Das Viterra-Terminal verfügt über eine Lagerkapazität von 160.000 Tonnen und umfasst unter anderem eine Produktionsanlage für Pflanzenöl. Das Ausmaß des Schadens am zweiten Terminal, das vom US-Konzern Bunge betrieben wird, war nach Angaben des Unternehmens unklar.

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