Donnerstag, Dezember 8, 2022
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Europäische Raumfahrt: Der erste behinderte Mensch wird Astronaut

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Nach mehr als zehn Jahren bildet die Europäische Weltraumorganisation ESA wieder Astronauten aus. Weltweit zum ersten Mal nimmt ein Mensch mit einer körperlichen Behinderung an dem Programm teil.

Die Europäische Weltraumorganisation ESA hat weltweit zum ersten Mal einen körperlich behinderten Menschen in ein Astronautenprogramm aufgenommen.

Der frühere britische paralympische Sprinter John McFall wurde zusammen mit 16 anderen Kandidaten für das Raumfahrttraining ausgewählt, sagte die ESA, die von 22 europäischen Ländern unterstützt wird.

McFall wird sich an einer Studie zu den Voraussetzungen für die Teilnahme von Menschen mit Behinderungen an Weltraummissionen beteiligen.

Insgesamt sechs Astronauten befinden sich nach mehr als einem Jahrzehnt in ihrem ersten Ausbildungsjahr. Das Team besteht aus vier Männern und zwei Frauen. Die neuen Astronauten werden am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln ausgebildet.

Die ESA suchte gezielt nach Kandidaten mit körperlichen Behinderungen. McFall, ein 31-jähriger Arzt, wird ESA-Ingenieuren bei der Entwicklung von Geräten helfen, die es behinderten Menschen ermöglichen, im Weltraum zu fliegen und zu arbeiten. Dies soll auch das Feld der Kandidaten für künftige Astronauten erweitern, kündigte die ESA an.

Deutschland steuert künftig vier Milliarden Euro zum Haushalt der ESA bei. Das teilte Anna Christmann, Koordinatorin der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt, nach dem Ministerrat der ESA in Paris mit.

Die Europäische Weltraumorganisation erhält von ihren 22 Mitgliedsstaaten insgesamt 16,9 Milliarden Euro, sagte ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher.

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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