Dienstag, Januar 31, 2023
StartNACHRICHTENFünf Verdächtige haben wegen der geplanten Entführung von Karl Lauterbach Klage eingereicht

Fünf Verdächtige haben wegen der geplanten Entführung von Karl Lauterbach Klage eingereicht

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Vier Männer und fünf Frauen sollen einen Umsturz der Demokratie in Deutschland geplant haben. Ein wichtiger Baustein bei der Umsetzung soll die Entführung von Bundesgesundheitsminister Lauterbach sein. Der Plan scheiterte, die Verdächtigen sitzen in Untersuchungshaft. Jetzt werden sie offiziell angeklagt.

Die Bundesanwaltschaft hat Anklage gegen eine mutmaßliche Terroristengruppe erhoben, die den Sturz der Bundesregierung und die Entführung von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach geplant haben soll. Der Prozess gegen die seit vergangenem Jahr in Untersuchungshaft befindlichen vier Männer und eine Frau soll vor dem Oberlandesgericht Koblenz stattfinden, wie die Karlsruher Behörde mitteilte. Allen Angeklagten wird vorgeworfen, ein hochverräterisches Unternehmen gegen die Bundesregierung vorbereitet zu haben.

Die Ermittler gehen davon aus, dass sich die Gruppe spätestens im Januar 2022 zusammengefunden hat – mit dem Ziel, „mit Gewalt bürgerkriegsähnliche Zustände in Deutschland auszulösen und zumindest Opfer in Kauf zu nehmen und damit den Sturz der Bundesregierung und der parlamentarischen Demokratie herbeizuführen „. An ihrer Stelle sollte wieder ein autoritäres Regierungssystem nach dem Vorbild des Deutschen Reiches etabliert werden. Die Pläne sollten von einem längeren landesweiten Stromausfall und der Entführung des Gesundheitsministers begleitet werden.

Die vier Männer wurden am 13. April 2022 an verschiedenen Orten in Deutschland festgenommen. Vorausgegangen war ein Treffen zwischen einem der Männer und einem verdeckten Ermittler über einen Waffenhandel. Bei landesweiten Durchsuchungen wurden eine Reihe von Schusswaffen und Munition, Bargeld, Goldbarren, Silbermünzen und Devisen beschlagnahmt.

Wenig später übernahm die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen. Mitte Oktober ließ sie in Sachsen auch einen pensionierten Lehrer festnehmen, der eine höhere Position in der Gruppe bekleidet haben soll. Die im April festgenommenen Personen stammten nach früheren Angaben aus Neustadt an der Weinstraße (Rheinland-Pfalz), Falkensee bei Berlin sowie aus den Landkreisen Landshut (Bayern) und Ammerland (Niedersachsen).

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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