Freitag, Juni 24, 2022
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Geheimdienst: Russland hat Kriegspläne geändert

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1 Uhr: Laut einem Bericht des Kyiv Independent unter Berufung auf ukrainische Armeekreise hat das russische Militär ein weiteres Feldlazarett eingerichtet. Es soll sich in der Region Belgorod in Russland in der Nähe des Dorfes Shebekino befinden, unweit der Grenze zur Ukraine. Dies könnte auf eine große Zahl von Opfern hindeuten. Der Bericht kann nicht unabhängig überprüft werden.

23:55 Uhr: Mehrere von der Bundeswehr ausgemusterte, aber derzeit modernisierte Schützenpanzer „Marder“ des Herstellers Rheinmetall sind einsatzbereit und könnten sofort in die Ukraine geliefert werden. „Wir sind dabei, 100 Marder-Schützenpanzer zu reparieren, und die ersten Fahrzeuge sind bereits fertig“, sagte Armin Papperger, Vorstandsvorsitzender von Rheinmetall, der „Bild am Sonntag“.

„Wann und wohin die Marder geliefert werden, ist die Entscheidung der Bundesregierung.“ Bisher ist dies jedoch – trotz Druck aus der Ukraine – nicht geschehen. 88 Leopard 1- und weitere Leopard 2-Panzer befinden sich ebenfalls zur Modernisierung im Depot. Nach Einschätzung von Pappberger ist der Marder nach wie vor ein schlagkräftiges Kampffahrzeug und wird auch von der Bundeswehr – etwa in Litauen – eingesetzt. „Auch den Marder haben wir im Laufe der Jahre immer wieder modernisiert.“

23 Uhr: Nach Angaben des ukrainischen Militärs dauern die Kämpfe in der Stadt Sievjerodonetsk in der Ostukraine an. Die russische Armee habe auf die zivile Infrastruktur in der Stadt und im benachbarten Lysychansk und drei weiteren Orten geschossen, teilte der Generalstab der ukrainischen Armee am Samstag auf Facebook mit.

Die ukrainischen Soldaten sind dabei, russischen Angriffen in Siewerodonezk Widerstand zu leisten. Im Vorort Metelkino sei ein Angriff erfolgreich abgewehrt worden und die russische Armee habe sich zurückgezogen, hieß es im Lagebild. In einem anderen Vorort wurde weiter gekämpft. Die Informationen können nicht unabhängig überprüft werden.

20:04 Uhr: Bundeskanzler Scholz steht offenbar kurz vor einem Besuch in der Ukraine: Einem Bericht zufolge will die Bundeskanzlerin noch in diesem Monat in das kriegsgebeutelte Land reisen. Begleitet wird er von zwei weiteren hochrangigen Politikern. Lesen Sie hier mehr darüber.

19.15 Uhr: Nach Angaben des Gouverneurs der Region Luhansk, Serhij Gaidai, hat der russische Beschuss der Chemiefabrik Azot in der umkämpften ukrainischen Industriestadt Siewjerodonezk zu einem Großbrand geführt. Aus der Anlage seien zuvor tonnenweise Öl ausgetreten, sagt Gaidai im Staatsfernsehen. Nach ukrainischen Angaben halten sich noch Hunderte Zivilisten in der Fabrik auf. Ob das Feuer bereits gelöscht ist, sagt Gaidai nicht. Die Kämpfe in Siewerodonezk gingen unvermindert weiter.

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