Dienstag, Dezember 6, 2022
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Geld- und Energieverschwendung: Abgeordnete wollen nicht mehr pendeln

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Heute Straßburg, morgen Brüssel: Zwölf Mal im Jahr wechseln die Abgeordneten den Job. Das geht nicht, sagen die deutschen Parlamentarier. Sie sehen in der Energiekrise eine Chance.

Der mintgrüne Teppich vor dem Plenarsaal ist der Tagungsort des Europäischen Parlaments in Straßburg. Und angesichts der erneuten Debatte darüber, ob die EU zwei getrennte Parlamentssitze in Brüssel und Straßburg haben sollte, ist dieser Teppich der beste Ort, um die Atmosphäre zu spüren. Selbst Kritiker des Hin und Hers zwischen den Sitzen im Parlament müssen zugeben: Wenn man einmal da ist, kommt einem Straßburg gelegen. Es dauert keine Stunde, bis jeder auf dem Teppich in ein ZDF-Mikrofon sagt, wo er ist.

Peter Liese ist einer der Auslöser. Das Obersauerland ist Mitglied der CDU und sitzt im Umweltausschuss der EVP, der Europäischen Volkspartei. Sie schrieb ihrer Parteifreundin, Parlamentspräsidentin Roberta Metsola, einen Brief, dass das Parlament voraussichtlich bis April in Brüssel bleiben werde. Liese fragt:

„Das Parlament muss jetzt energiepolitisch in den Winterschlaf versetzt werden“, sagte der Liberale Moritz Körner kurz darauf an gleicher Stelle. Dass er auch die „dummen Pendler hin und her“ loswerden will, verhehlt er nicht, aber jetzt gehe es um kurzfristige Aktionen: „Frankreich hat auch pragmatisch auf die Pandemie reagiert.“

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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