Mittwoch, Oktober 27, 2021
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Geldstrafe für Ex-Chef der AfD Frauke Petry wegen Betrugs verurteilt

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Nachdem das Landgericht Leipzig den ehemaligen AfD-Vorsitzenden Petry von Betrugsvorwürfen freigesprochen hatte, legte die Staatsanwaltschaft erfolgreich Berufung ein: Nach einem Urteil des Landgerichts Leipzig musste Petry mehr als 11.000 Euro für die Veruntreuung von Geldern zahlen.

Im Berufungsverfahren gegen Frauke Petry wegen Betrugsvorwürfen wurde der ehemalige AfD-Chef zu einer Geldstrafe verurteilt. Das Landgericht Leipzig sprach Petry des Subventionsbetrugs, Untreue und Steuerhinterziehung schuldig und verurteilte sie zu 150 Tagessätzen zu je 75 Euro, wie ein Gerichtssprecher sagte. Damit beläuft sich das Bußgeld auf insgesamt 11.250 Euro. Davon gelten 30 Tagessätze bereits als abgerechnet.

Zudem ordnete das Landgericht eine sogenannte Schadensersatzklage in Höhe von 9520 Euro an. Damit hob das Landgericht ein Urteil des Amtsgerichts Leipzig auf, das Petry im Januar 2020 von den Betrugsvorwürfen freigesprochen hatte. Die Staatsanwaltschaft hatte dagegen Berufung eingelegt. Gegen das aktuelle Urteil ist auch eine Berufung beim Oberlandesgericht Dresden möglich.

2014 soll Petry Gelder für die Krisenberatung ihres damaligen Unternehmens für ihre Privatinsolvenz veruntreut haben. Sie verließ die AfD 2017 unmittelbar nach der Bundestagswahl nach internen Machtkämpfen. Mit der Bundestagswahl verließ sie das Parlament.

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