Mittwoch, Dezember 7, 2022
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Gesamt- und Geberländer noch offen Klimakonferenz einigt sich auf Fonds zur Bekämpfung von Klimaschäden

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Die Verlängerung hat sich also gelohnt: Nach zähem Ringen und weiteren 36 Stunden einigen sich die Vertreter von 200 Ländern auf einen Fonds zur Bekämpfung von Klimaschäden. Entwicklungsländer sollen profitieren. Allerdings ist unklar, wer wie viel zahlt.

Die Weltklimakonferenz in Ägypten hat sich erstmals auf einen gemeinsamen Topf geeinigt, um Klimaschäden in ärmeren Ländern auszugleichen. Die Vertreter von rund 200 Staaten haben am frühen Sonntagmorgen über den neuen Fonds entschieden. Allerdings stand die notwendige Genehmigung der Schlusserklärung noch aus.

Ziel ist es, die unvermeidlichen Folgen der Erderwärmung wie immer häufiger werdende Dürren, Überschwemmungen und Stürme, aber auch steigende Meeresspiegel und Wüstenbildung abzufedern.

Zunächst soll eine Übergangskommission eingesetzt werden, die Empfehlungen ausarbeitet. Auf der nächsten UN-Klimakonferenz in Dubai Ende 2023 soll dann darüber diskutiert werden. Die Kommission soll aus 10 Vertretern der Industrieländer und 13 der Entwicklungsländer bestehen.

Vertagt wurde auch der Konflikt, ob auch Schwellenländer mit hohen Emissionen und starker Wirtschaftskraft wie China zu den Beitragszahlern gehören sollen. Der chinesische Vertreter hatte zuletzt darauf bestanden, dass sein Land den Status eines Entwicklungslandes habe und nicht zahlen werde.

Die Frage war der größte Streitpunkt während der zweiwöchigen und um rund 36 Stunden verlängerten Konferenz in Sharm el Sheikh. Der Beschluss nennt weder Summen für den neuen Entschädigungsfonds, noch wer genau einzahlen soll. Besonders gefährdete Entwicklungsländer sollen bevorzugt werden. Vor allem die EU hatte auf dieser Begrenzung bestanden.

Leo V.
Leo V.
Ich arbeite seit ca. 4 Jahren als Redakteurin in Bereichen wie Politik, Unterhaltung, Technik und Sport. Sie können an theaktuellenews@hotmail.com schreiben, um mich zu erreichen.
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